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Wer erhält welche?

Verschiedene Pflegestufen

Die unterste Stufe ist die Pflegestufe 0, die Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz betrifft. Meistens sind Menschen mit Demenz ihr zugeordnet, die körperlich noch keine Einschränkungen haben. Allerdings benötigen sie eine Aufsicht, weil sie die Orientierung verlieren können.

Bei der Pflegestufe I ist Hilfe für die Grundpflege wie Ernährung, Mobilität und Körperpflege notwendig. Einmal täglich für wenigstens zwei dieser Verrichtungen sollte eine Pflegekraft vorbei kommen. Im Tagesdurchschnitt muss der wöchentliche Zeitaufwand für die zu pflegende Person mindestens neunzig Minuten betragen. Mehr als eine Dreiviertelstunde soll für die Grundpflege entfallen.

Die Pflegestufe II bedeutet für den Menschen eine Schwerpflegebedürftigkeit. Sie besteht dann, wenn bei der Mobilität, bei der Ernährung sowie bei der Körperpflege mindestens dreimal am Tag Hilfe da sein muss. Dazu ist es notwendig, dass mehrmals in der Woche im Haushalt geholfen wird. Somit steigt der Zeitaufwand für die Grundverrichtungen.

Ist rund um die Uhr für die Hygiene, Mobilität oder Ernährung Hilfe erforderlich, liegt die Pflegestufe III vor, also Schwerstpflegebedürftigkeit. Mehrfach in der Woche wird ebenfalls Hilfe im Haushalt unabdinglich sein. Innerhalb der Pflegestufe III besteht auch eine Härtefallregelung. Liegt nämlich ein außergewöhnlich hoher Pflegeaufwand vor, besteht unter Umständen ein Anspruch auf noch höhere Leistungen. lps/Mo.




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