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Zahngesundheit hat deutlich zugenommen

Immer weniger Löcher

Die deutschen Zahnärzte sind zufrieden: Die Zähne der Zwölfjährigen liegen gesundheitstechnisch international auf einem Spitzenplatz. Nur durchschnittlich 0,7 Zähne sind an Karies erkrankt – 1992 waren es mehr als viermal so viele. Früher füllten Zahnärzte vor allem Löcher, inzwischen wird die Beratung zur Zahnpflege immer wichtiger – auch, weil viele Patienten die Auslöser für Karies falsch einschätzen.

Lange galt Zucker als entscheidender Kariesauslöser – doch das ist er nicht allein. Lebensmittel wie Obst und Säfte, die Fruchtsäuren enthalten, wirken zusätzlich kariogen. Genauso können harte Speisen wie grobes Vollkornbrot den Zahnschmelz schädigen. Mit einer ausgewogenen, vielseitigen Ernährung liegt man immer richtig. Studien zeigen, dass die Ernährung nur einen geringen Anteil der Kariesentstehung erklärt. Man muss für die Zahngesundheit auf nichts verzichten – vorausgesetzt, man pflegt seine Zähne. Die Zähne werden durch eine regelmäßige gründliche Reinigung mit fluoridhaltiger Zahnpasta vor Karies geschützt. Die Fluoride fördern die Remineralisation und härten die obere Schmelzschicht. Dies ist ein dynamischer Prozess, der immer wiederholt werden muss. Wer zweimal täglich putzt, kann dem nächsten Säureangriff gelassen entgegen sehen.




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