×
Von Weltmeister Sebastian Preiß bis zum Ex-Springer Nikolaos Riganas – auf die Handballfreunde kommt in der 2. Liga einiges zu

Große Namen und alte Bekannte

Wilhelmshavener HV

Platzierung 2014/15: 1. Platz der 3. Liga Nord

Internet: www.whvhandball.de

Infos: Der WHV hat Springe zuletzt die Grenzen aufgezeigt. Die Vorbereitung war allerdings durchwachsen. Das Team von Trainer Christian Köhrmann verlor alle Partien gegen die Liga-Konkurrenten. Allerdings fehlten auch einige Leistungsträger. Lukas Mertens dürfte bei der Jugend-WM Selbstvertrauen getankt haben. Ziel ist für den WHV der Klassenerhalt.

TuS Ferndorf Platzierung: 1. Platz der 3. Liga West

Internet: www.tus-ferndorf.de

Infos: Trotz der Meisterschaft in der 3. Liga West haben viele Spieler den Verein verlassen. Gleich sieben Neue muss der ebenfalls neue Trainer Michael Lerscht integrieren. Vor allem der Weggang von Kreisläufer Moritz Barkow zum Ligakonkurrenten Wilhelmshaven wird nicht einfach zu kompensieren sein. Vom Kooperationspartner VfL Gummersbach leihen sie Spieler wie den U-20-Europameister Florian Baumgärtner.

HSG Nordhorn-Lingen Platzierung: 4. der 2. Liga

Internet: www.hsgnordhorn-lingen.de

Infos: Lange hat die HSG in der vergangenen Saison am Aufstieg geschnuppert. Der niederländische Rückraumspieler Nicky Verjans ist einer der Erfolgsgaranten und der verlängerte Arm von Trainer Heiner Bültmann. Lutz Heiny kennen die Handballfreunde noch aus der 3. Liga, als er für Großburgwedel spielte. Springes Niederlage im DHB-Pokal gegen Nordhorn-Lingen dürfte nach vier Jahren dürfte verdaut sein.

DJK Rimpar Wölfe Platzierung: 5. der 2. Liga

Internet: www.rimparerhandballer.de

Infos: Mit Max Brustmann steht immerhin der beste Torwart der 2. Bundesliga der vergangenen Saison zwischen den Pfosten. Trotz eines niedrigen Etats von rund 650 000 Euro spielte das ganze Team eine tolle Saison. Die Wölfe wechseln von ihrer Dorfturnhalle in die Arena nach Würzburg – Platz für 3075 Fans. Die Mannschaft des neuen Coachs Matthias Obinger peilt einen gesicherten Mittelfeldplatz an.

TV Emsdetten

Platzierung: 10. der 2. Liga Internet: www.tvemsdetten. com

Infos: Der Ex-Klub von Max Schüttemeyer wird sich in dieser Saison um jeden Punkt kämpfen müssen. Der TVE hatte in der ersten DHB-Pokalrunde die Nase noch knapp gegen Springe vorn. Die Mannschaft aus dem Münsterland spielte eine starke Rückrunde in der vergangenen Saison und möchte daran anknüpfen. Allerdings ist die rechte Außenbahn durch die Verletzung des Niederländers Iso Sluijters geschwächt.

SV Henstedt-Ulzburg Platzierung: 14. der 2. Liga

Internet: www.sv-hu.de

Infos: Vor zwei Jahren hatte der SV die Nase im Duell in der 3. Liga gegen Springe vorn. Henstedt-Ulzburg schaffte die Meisterschaft und geht nun in die zweite Saison in der zweithöchsten Spielklasse. Diese Klasse zu halten wird nicht ganz einfach, ist aber das große Ziel. „Darauf liegt eindeutig unser Fokus“, sagt Matthias Karbowski, einer der beiden Trainer. Große Hoffnungen liegen auch auf dem französischen Neuzugang Karl-Saint Prix.

Bayer Dormagen Platzierung: 16. der 2. Liga

Internet: www.handball-dormagen.de

Infos: Trainer Jörg Bohrmann sieht sein Team für das Mammutprogramm von 40 Spielen sieht noch zu dünn aufgestellt. Maximilian Bettin und Pascal Noll stehen frühestens im November wieder zur Verfügung. Von den Neuzugängen sind drei gerade einmal 18 Jahre alt. Der estnische Nationalspieler Mikk Pinnonen gehört mit seinen 24 Jahren wohl noch nicht zu den Leistungsträgern.

VfL Eintracht Hagen: Platzierung: 2. der 3. Liga West

Internet: www.hagen-handball.de

Infos: Euphorisch ging es im Frühsommer auch beim VfL zu, der wie Springe über die Relegation aufstieg. Und ähnlich wie bei den HF scheint sich die gute Laune bis jetzt gehalten zu haben. Die verkörpert auch Trainer Lars Hepp vor dem Saisonstart. Er ist froh, dass alle Spieler pünktlich fit geworden sind.

HC Empor Rostock Platzierung: 12. der 2. Liga

Internet: www.hcempor.de

Infos: Zwei richtig bittere Abgänge muss Rostock verkraften: Tom Wetzel, der Bruder von Springes Keeper Robert, traf alleine 209 Mal aus dem Spiel heraus ins gegnerische Tor und spielt nun für den HSV Hamburg. Patrik Hru¨cák, mit 147 Treffern ebenfalls ein echter Goalgetter, schloss sich ThSV Eisenach an. Adäquaten Ersatz konnte sich der Ost-Klub aus wirtschaftlicher Sicht nicht leisten. Einzig Marc Pechstein könnte sich als Neuer in die Stamm-Mannschaft spielen. Trainer Aaron Ziercke, den die Springer noch aus seiner Zeit bei GWD Minden II kennen, erwartet eine schwere Saison.

VfL Bad Schwartau Platzierung:11. der 2. Liga

Internet: www.schwartau-bundesliga.de

Infos: Vier Langzeitverletzte hat Trainer Torge Greve schon vor dem Saisonstart zu beklagen. Besonders heftig trifft die Mannschaft der Ausfall von Toni Podpolinski, der an Krebs erkrankt ist. Da zahlt sich aus, dass der Verein auf einen breiten Kader von 20 Spielern gesetzt hat. Eine Blitzverpflichtung hat der VfL mit dem Schweden Rickard Akerman noch getätigt. Trotz der Probleme soll ein einstelliger Tabellenplatz herausspringen.

TUSEM Essen

Platzierung: 15. der 2. Liga Internet: www.tusemessen.de

Infos: Noch eine Mannschaft, die sich im breiten Mittelfeld der Liga etablieren möchte: Der neue Trainer Stephan Krebietke möchte sich mit seinem Team so schnell wie möglich im Tabellenmittelfeld festsetzen. Ziel ist Tabellenplatz elf bis zwölf. Neuzugänge sind Georg Pöhle und Srdjan Predragovic.

GWD Minden

Platzierung: 16. der 1. Liga Internet: www.gwd-minden.de

Infos: Die Enttäuschung über den Abstieg aus der 1. Bundesliga war groß. Per einstweiliger Verfügung sollte der Abstieg verhindert werden. Doch Minden muss den Aufstieg sportlich schaffen. Springes einziger „Derby-Gegner“ geht die Aufgabe selbstbewusst an. Durch die Vorbereitung ist Minden ungeschlagen marschiert. Aleksandar Svitlica zeigte sich mit 43 Toren besonders treffsicher.

EHV Aue

Platzierung: 6. der 2. Liga Internet: www.ehv-aue.org

Info: Es ist Auer Tradition, ein bescheidenes Saisonziel zu formulieren. Doch nach dem sechsten Platz in der vorigen Saison sind die Ansprüche gewachsen und nach der Sensation gegen Lemgo im Pokal erst recht. Trotzdem bremst Trainer Runar Sigtryggsson und möchte mit einem erfolgreichen Start für Ruhe sorgen. Gerade der Verlust von Angreifer Marvin Sommer (DHfK Leipzig), der in der vergangenen Saison 179 Tore erzielte, wiegt schwer.

HC Erlangen

Platzierung: 18. der 1. Liga Internet: www.hc-erlangen.de

HC Erlangen: Als Bundesliga-Absteiger mit einem hohen Etat visieren die Mittelfranken den direkten Wiederaufstieg an. Mit Trainer Robert Andersson soll es schnell wieder hoch gehen. Zurückgreifen kann er dafür auf Weltklasseleute wie Ole Rahmel, Pavel Horák und Kreisläufer Sebastian Preiß, Weltmeister von 2007.

TV 1893 Neuhausen Platzierung: 13. der 2. Liga

Internet: www.handball-neuhausen.de

Infos: Aleksandar Stevic hat das Sagen beim TV. Er ist mittlerweile Geschäftsführer, Trainer und Sportdirektor. Auf Andreas Bornemann, der aus Baunatal kam, setzt er einige Hoffnungen. Tim Keupp war während der Vorbereitung verletzt, und auch Neuzugang Jona Schoch kam nicht fit von der Junioren-WM zurück.

SG BBM Bietigheim Platzierung:19. der 1. Liga

Internet: www.sgbbm.de

Infos: Hinter dem Erstliga-Absteiger liegt eine weitgehend störungsfreie Vorbereitung. Vier Neue verstärken den Kader: Unter anderem Stanislaw Gorobtschuk, der eigentlich schon einen Vertrag in Springe unterschrieben hatte. Die sofortige Rückkehr in die 1. Liga ist laut Trainer Mayerhoffer nicht das primäre Ziel. Allerdings verfügt sein junges Team schon über viel Erfahrung.

ASV Hamm

Platzierung: 9. der 2. Liga Internet: www.asv-hamm-westfalen.de

Infos: Hamms neuer Trainer Niels Pfannenschmidt hat in der Vorbereitung den Schwerpunkt auf die Defensive und das Tempospiel gelegt. Ältester und erfahrenster Spieler ist mit 36 Jahren Neuzugang Stephan Just. Er hat viele Jahre in der 1. Bundesliga etwa für Minden gespielt. Just gehört mit 1861 Toren in 447 Partien zu den torgefährlichsten Spielern der Ligageschichte.

TSG Lu.-Friesenheim Platzierung: 17. der 1. Liga

Internet: www.die-eulen.de

Infos: Nach dem Abstieg haben einige erfahrene Spieler den Verein verlassen: Neben dem Neu-Springer Oliver Tesch gingen auch Andrej Kogut (Lemgo), Stephan Just (Hamm) und der Nationalspieler Erik Schmidt (Burgdorf). Neun Neuzugänge sorgen jedoch dafür, dass die TSG zu den Aufstiegskandidaten zählt.

HG Saarlouis

Platzierung: 17. der 2. Liga Internet: www.hg-saarlouis.de

Infos: Mit einem neuen Quartett soll eine deutlich bessere Saison bestritten werden als in den vergangenen beiden Jahren. Jerome Müller, Martin Murawski, Ibai Meoki Extebeste und Yann Polidore heißen die Hoffnungsträger. Auch ein Ex-Springer gehört zum Kader: Nikolaos Riganas kuriert allerdings gerade einen Kreuzbandriss aus.

HSC Coburg:

Platzierung: 8. der 2. Liga Internet: www.hsc2000.de/

Infos: Respekt haben sich die Coburger mit dem Sieg gegen den Erstligisten HSG Wetzlar im DHB-Pokal schon mal gesichert. Damit hat die Mannschaft von Trainer Jan Gorr auch gezeigt, dass mit ihr zu rechnen ist. Sechs neue Spieler mussten integriert werden. Damit hat Gorr die Kaderbreite, die er sich gewünscht hat. Die Coburger könnten am Aufstieg schnuppern.jemi




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt