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Das Wissen der Deutschen um die richtige Zahnpflege ist lückenhaft

Die Zahnbürste alleine
reicht nicht aus

Beim Wissen um die konkrete Umsetzung von Maßnahmen zur Zahnpflege hapert es bei den Deutschen: Gerade einmal ein Viertel weiß, dass eine Zahnbürste nur 60 Prozent der Zahnoberflächen reinigt. Dabei sind gepflegte Zähne und ein guter Atem grundsätzlich fast allen Deutschen wichtig oder sehr wichtig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von TePe, einer schwedischen Marke für Mundgesundheit. 80 Prozent der Befragten glauben im Übrigen, dass eine kontinuierliche, professionelle Zahnvorsorge und eine tägliche Mund- und Zahnpflege langfristig finanziell günstiger seien als die zahnmedizinische Versorgung im akuten Bedarfsfall.

Im Alltag zeigt sich die Schere zwischen Anspruch und Realität in Sachen Zahnpflege: Der Umfrage zufolge führen 18 Prozent der Befragten weniger als einmal pro Woche eine Zahnzwischenraumreinigung durch. Begründung: keine Lust, keine Zeit, bringt nichts. Tatsächlich aber nistet sich in den Zahnzwischenräumen, welche von der Zahnbürste im Regelfall nicht erreicht werden, schädliche bakterielle Plaque gern ein. Experten raten deshalb etwa zur Nutzung von Interdentalbürsten. Dank ihrer umlaufenden, flexiblen Borsten können sie die Nischen und Einziehungen im Zahnzwischenraum am besten reinigen. Sehr vielen Deutschen ist dieser Zusammenhang nicht bewusst: 35 Prozent derjenigen, die sich nicht täglich die Zahnzwischenräume reinigen, glauben, dass es ihren Zähnen auch so gut geht oder dass die Zahnzwischenpflege unnötig ist. 43 Prozent der Verweigerer haben schlichtweg keine Lust, sich darum zu kümmern, sie finden es lästig oder zu zeitintensiv.

In der Studie wurden auch Fragen zur professionellen Zahnreinigung gestellt. Das Ergebnis: 20 Prozent der Befragten gehen zweimal oder gar häufiger im Jahr zur Prophylaxe, 34 Prozent einmal im Jahr, 14 Prozent alle zwei Jahre und 31 Prozent nie. Die Hälfte dieser Gruppe lässt die Zahnreinigung aus Kostengründen nicht durchführen, würde sie aber von der Krankenkasse bezahlt, wären 73 Prozent von ihnen zur Nutzung der Leistung bereit. djd




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