Gaza-Krieg: Mitschöpfer von „Fauda“verliert zwei nahestehende Personen
Tel Aviv. Der Mitschöpfer der Serie „Fauda“, Avi Issacharoff, hat im Gaza-Krieg bereits zwei Menschen aus seinem engen Umkreis verloren. Er schrieb am Sonntag bei X, vormals Twitter, der 21-jährige Freund seiner Stieftochter sei bei Kämpfen in Gaza getötet worden. Vor zwei Wochen habe sie ihn zuletzt bei einem Kurzurlaub am Rande des Gazastreifens gesehen. „Gestern haben wir die schreckliche Nachricht erhalten“, schreib Issacharoff. „Eine junge Liebe, jäh beendet durch Feindschaft.“ Am 11. November hatte der Journalist und Autor bereits mitgeteilt, ein Crew-Mitglied von „Fauda“ sei bei einem Einsatz im Gazastreifen getötet worden. Der 38-Jährige kam demnach bei der Explosion einer Sprengfalle ums Leben.
Darum geht es in der Serie
In der in Deutschland auf Netflix verfügbaren Serie „Fauda“ geht es zentral um den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Eine Hauptfigur ist Doron (Lior Raz), der als Araber getarnt in die Palästinensergebiete vordringt, um dort nach Terroristen zu fahnden. Die dritte Staffel spielt im Gazastreifen. Issacharoff und Raz hatten die Serie basierend auf ihren eigenen Erfahrungen in der Eliteeinheit Duvdevan geschrieben.
Seit Beginn der Bodeneinsätze Israels im Gazastreifen am 27. Oktober sind nach Militärangaben 59 Soldaten getötet worden.
RND/dpa