Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Alle Infos zur Europawahlkandidatin der FDP
Die FDP tritt bei der Europawahl 2024 mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann als Spitzenkandidatin an. Wer ist die Politikerin und welche Positionen vertritt sie? Wir haben die wichtigsten Informationen im Steckbrief zusammengefasst:
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Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Amt und Wahlkreis
- Partei: FDP (Eintritt: 1990)
- aktuelles Amt: Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag
- Laufbahn: Von der Lokalpolitik im heimischen Düsseldorf über die Landespolitik hat Strack-Zimmermann erst spät den Weg in die Bundespolitik eingeschlagen. Umso beachtlicher ist ihr schneller Aufstieg. Seit 2017 sitzt die Europa-Spitzenkandidatin der FDP im Bundestag, gehört seit 2019 dem Bundesvorstand an. Strack-Zimmermann ist die einzige Spitzenkandidatin, die bisher kein Amt auf europäischer Ebene innehatte.
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Marie-Agnes Strack-Zimmermann – zur Person
- Geburtstag: 10. März 1958 (Alter zum Zeitpunkt der Wahl: 66)
- Geburtsort: Düsseldorf
- Familienstand: verheiratet, drei Kinder
- Bildungsabschluss & Beruf: Die 66-Jährige hat Publizistik, Politik und Germanistik in München studiert, anschließend promoviert und zunächst in einem Verlag gearbeitet, bevor es sie in die Politik zog.
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„Oma Courage“ ist auf Fotos mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann zu lesen, die sich selbst gleichzeitig als „Eurofighterin“ bezeichnet. Was ist die 66-jährige Spitzenkandidatin denn nun? In Brüssel erklärte sie: „Ich bin eine Oma, die couragiert ist und gerne Eurofighter fliegt.“ Und sie sei wirklich schon einmal mit dem Kampfjet geflogen, fügt sie etwas stolz hinzu.
- Verteidigung: Die FDP-Politikerin ist in Deutschland für ihre kompromisslose, proukrainische Haltung und ihre scharfe Kritik an Russland bekannt. Als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags ist sie ein gefragter Talkshowgast zur Sicherheits- und Außenpolitik.
- Europäische Werte: Wer „den Rechtsstaat mit Füßen tritt“, den dürfe man nicht einfach machen lassen, betont Strack-Zimmermann bei einer Pressekonferenz. Im Fall des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban ist härteres Durchgreifen nötig, findet die FDP-Politikerin und unterstellt Kommissionspräsidentin von der Leyen, sie habe Angst vor Auseinandersetzungen.
- Wirtschaft: In bester FDP-Manier sorgt sich Strack-Zimmermann um den Wirtschaftsstandort Europa. Das lässt ihr erneut viel Raum zur Kritik an Kommissionspräsidentin von der Leyen. Ihr wirft sie zu viele Regulierungen und reine schlechte Wirtschaftspolitik vor. „Sie muss marktwirtschaftlich denkend sein. Und das ist nicht immer gemütlich“, sagte Strack-Zimmermann über von der Leyen.
Weitere Steckbriefe
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