Nach Pannenserie: Regierungsflieger vom Typ A340 soll schnellstmöglich ausgemustert werden
Berlin. Nach mehreren Pannen eines Regierungsfliegers der Bundeswehr, durch die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in Abu Dhabi strandete und letztendlich ihre geplante Reise in die Pazifikregion abbrechen musste, wird die betroffene Maschine ausgemustert. Das Flugzeug hatte technische Probleme mit den Landungsklappen.
Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in Berufung auf einen Sprecher der Luftwaffe berichtete, sollen der Regierungsjet und ein weiterer Flieger vom Typ A340 so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden. „Wir werden die beiden A340 so schnell wie möglich, das heißt in den kommenden Wochen, vorzeitig außer Dienst stellen“, hieß es. Offenbar war die Ausmusterung bereits vor der Pannenserie geplant – allerdings erst für Herbst und Anfang kommenden Jahres.
Rückreise im Linienflieger
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock muss unterdessen nach dem Abbruch ihrer Reise den Rückweg nach Deutschland mit einem Linienflug auf sich nehmen – genauso wie der Rest ihrer Delegation. Ihre genaue Route zur Rückreise wurde aus Sicherheitsgründen jedoch nicht veröffentlicht.
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Zur vollständigen AnsichtBei Baerbocks Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr hatte es am Montag und Dienstag innerhalb von 24 Stunden gleich zweimal die selbe Panne gegeben. Nach dem Start ließen sich jeweils die Landeklappen nicht mehr einfahren. Baerbock sagte daraufhin ihre geplante Pazifikreise in letzter Minute ab.
RND/ag/dpa