Bislang kaum genutzt

Bundesrat billigt E-Patientenakte – Weg für Masseneinsatz frei

Auf einem Bildschirm in der E-Health-Showpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin ist eine elektronische Patientenakte (ePA) dargestellt.

Berlin. Elektronische Patientenakten sollen bald für Millionen Versicherte zum Alltag werden. Der Bundesrat machte den Weg dafür frei und ließ am Freitag ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz der Ampelkoalition passieren. Anfang 2025 sollen demnach alle gesetzlich Versicherten eine E-Akte bekommen – es sei denn, man lehnt es für sich ab.

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E-Akte bislang kaum genutzt

Die E-Akte soll ein persönlicher Speicher etwa für Befunde und Laborwerte sein und Patienten ein Leben lang bei allen Ärztinnen und Ärzten begleiten. Dies soll auch Wechselwirkungen von Medikamenten und unnötige Mehrfachuntersuchungen vermeiden. Als wählbares Angebot waren die E-Akten bereits 2021 eingeführt worden, werden bisher aber kaum genutzt.

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Das Gesetz von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) regelt auch die standardmäßige Verwendung elektronischer Rezepte, die bereits seit 1. Januar verpflichtend von allen Praxen ausgestellt werden müssen.

RND/dpa