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Kitas öffnen ab Montag, Schulen eine Woche später

Die Kitas in Niedersachsen sollen ab Montag, 8. März, im eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen dürfen. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Woche später wieder schrittweise in den Präsenzunterricht zurückkehren. Das teilte Kultusminister Grant-Hendrik Tonne in einer Pressemeldung mit.

Für alle geplanten Öffnungen gelte aber die "Hot-Spot-Regelung": Das heißt: Nur in Landkreisen oder kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tages-Inzidenz stabil unter 100 liegt - also mindestens drei Tage am Stück - werden die Öffnungsschritte gemacht.

Derzeit bieten Kindergärten nur eine Notbetreuung an. Mit der Rückkehr zum Szenario B dürfen alle Kinder in die Kitas zurückkehren, die Gruppen müssen aber getrennt voneinander betreut werden, eine Mischung ist nicht gestattet. Tonne:  „Die letzten Wochen und Monate waren für viele Kinder und Eltern eine große Belastung. Es ist ein kaum machbarer Spagat, im Homeoffice zu arbeiten und gleichzeitig kleine Kinder zu betreuen. Und wir alle merken natürlich, dass es den Kindern nicht guttut, wenn soziale Kontakte fehlen; spielen, malen, toben mit anderen dürfen nicht dauerhaft fehlen. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleinsten einen großen Schritt nach vorne machen."

In den Schulen gibt es ebenfalls bereits am Montag erste Änderungen: So ist im Unterricht der Jahrgangsstufen 5 bis 13 im Unterricht auch am Sitzplatz eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen. In den Sekundarstufen 1 und 2 sind bislang allerdings nur die Abschlussklassen wieder im Unterricht. Für sie, wie auch für Grundschüler, die ebenfalls bereits seit Wochen im Wechselmodell unterrichtet werden, ist ab Montag allerdings die Präsenzpflicht wieder hergestellt. Bislang durften Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder in den Präsenzunterricht schicken - die Wahlmöglichkeit gibt es nun nicht mehr.

Eine Woche später, ab Montag, 15. März, sollen auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 7 sowie 12 inden Präsenzunterricht zurückkehren. Auch hier im Szenario B, also in geteilten Klassen. Außerdem werden die Berufseinstiegsschulen sowie Berufsschulklassen für Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ohne Ausbildungsverhältnis und die Förderschulen im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und in Förderschwerpunkten Hören und Sehen (Taubblinde) für Unterricht nach Szenario B geöffnet.

Ab Montag, 22. März, und damit noch vor den Osterferien, kommen dann alle Schulen und Schuljahrgänge zurück in Szenario B.  „Wir wollen und wir werden vor Ostern allen Schülerinnen und Schülern Präsenzunterricht im Wechselmodell nach Szenario B anbieten. Mit Blick auf die Gesamtgemengelage – diffuses Infektionsgeschehen, Mutationen, Stagnation bei Inzidenz -  bin ich froh, dass wir heute diesen weiteren Öffnungsschritt machen können. Wir befinden uns nach wie vor im Spannungsfeld zwischen Kindeswohl, Bildungschancen und Familienfreundlichkeit einerseits und Pandemie-Bekämpfung andererseits", kommentiert der Kultusminister. Es werde die Line fortgesetzt, "erst die Jüngeren und die mit bald anstehenden Abschlüssen in die Schulen zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut. Parallel zu diesen Schritten flankieren wir über Impfen und Testen."

Tonne geht davon aus, "dass noch im März die ersten Impfungen angeboten werden können. Die Impfzentren gehen auf die Schulen zu und bitten um Datenübermittlung, denn die Erhebung der Impfdaten ist der erste notwendige Schritt."

In der letzten Schulwoche vor den Osterfereien solle zudem eine „Testwoche“ an den niedersächsischen Schulen angeboten werden, "um den Umgang mit den Selbsttests einzuüben. Nach den Osterferien werden wir wochenweise und bei bestimmten Anlässen weitere Testungen vorsehen", so Tonne "Mit der Kombination aus Testen, Impfen, Masken plus Abstand, Hygiene und Lüften erhöhen wir die Sicherheit immer weiter und schützen Kinder und Beschäftigte.“




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