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Varroa: Region ordert Medikamente

Die Region bietet Imkern erneut an, sich an einer Großbestellung an einem Medikament gegen die Bienenkrankheit Varroatose zu beteiligen. Der Fachdienst "Verbraucherschutz und Veterinärwesen" nimmt die Rückmeldungen bis Mittwoch, 15. April, entgegen. Die Varroatose gilt als eine der Hauptursachen des Bienensterbens und damit weltweit als große Bedrohung der Biene. "Bienen sind unsere vielleicht wichtigsten Nutztiere, ohne sie könnten wir kaum Obst und Gemüse ernten", sagt Dr. Astrid Fietz, Amtstierärztin bei der Region. "Es ist wichtig, konsequent gegen das Bienensterben vorzugehen und befallene Völker rechtzeitig zu behandeln." Ausgeben dürfen diese Medikamente ausschließlich behandelnde Tierärzte, Apotheken und das Veterinäramt. Fietz appelliert, von dem Angebot Gebrauch zu machen: "Wenn Bienen falsche oder illegale Mittel verabreicht bekommen, könnten sich Rückstände der Arzneien im Honig bilden." Wer einem Imkerverein angehört, bestellt die Arzneimittel über den Verein. Nicht organisierte Imker können sich direkt an die Region wenden, unter 0511/ 61622095 oder fdvv@region-hannover.de. Sie werden dann auch über die Kosten aufgeklärt. Auf der Internetseite www.hannover.de (Stichwort: Varroa) ist außerdem ein Formular hinterlegt.



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