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Weihnachtsmarkt Springe: Gelöst bis heiter

SPRINGE. Alles hat gepasst – nur das Wetter nicht. Auf diese einfache aber stimmige Formel lässt sich der Weihnachtszauber 2018 bringen. Doch auch wenn die Schleusen des Himmels immer wieder Sturzbäche über den Marktbesuchern niedergehen ließen, war die Stimmung auf dem Platz festlich, zuweilen sogar ziemlich heiter.

Ziemlich voll: Besonders am Sonnabendabend war die Stimmung auf dem Platz gelöst bis heiter.

Autor:

PATRICIA SZABO UND RALF T. MISCHER

Eine positive Bilanz zieht daher auch Bastian Reinhardt, der das vorweihnachtliche Treiben gemeinsam mit Guido Tegtmeyer organisiert hatte. „Es passt alles – nur für das Wetter kann ich nichts“, gab er zu Protokoll. Zeigte sich aber positiv überrascht, darüber, dass, trotz des ungemütlichen Winterwetters – an allen drei Tagen gab es immer wieder strömenden Regen – auch die Besucher strömten. Etwa am Freitagabend, als vor der Bühne nachgerade Festivalstimmung herrschte. Überhaupt: Auf der Bühne war fast an allen Tagen nahezu rund um die Uhr was los, das sorgte natürlich für Abwechslung auf dem Weihnachtsmarkt.

Wem dann doch kalt wurde, für den gab es die obligatorischen Weihnachtsleckereien: Von Glühwein über Bratwurst bis zu Erbsensuppe. Und wer nicht auf gebrannte Mandeln und andere warme Leckereien verzichten wollte, wurde bestens kulinarisch versorgt: Neben Crêpes und Schmalzkuchen konnten sich die Besucher – passend zu Springe – sogar mit Wildschweinwürstchen mit aromatischer Kürbis-Sauce stärken. Zwischen Museum und Marstall und der alten Stadtmauer wurde der Weihnachtsmarkt aufgrund seiner Lage rasch recht gemütlich. In ihrer beschaulichen Jurte am Lagerfeuer warteten auf die Gäste zudem Pfadfinder mit Stockbrot und einem ziemlich fantastischen Früchte-Chai.

Auch musikalisch hatte der Springer Weihnachtsmarkt einiges zu bieten. Bei wem „Last Christmas“ von der Gruppe Wham! schon während der ersten Takte unerwünschten Vor-Weihnachts-Stress auslöst, der konnte sich ab 19 Uhr auf den Live-Auftritt von German Tyler freuen.

Der eröffnete mit seinen Bandkollegen Martin Schulte am Keyboard, Falko Jonigkeit am Bass und Ulrich Schmöe am Schlagzeug das Konzert mit dem Springe-Lied „Springe – Unsere Stadt am Deister“. Das kam gut an!

Und auch für die Kleinen und für die ganz Kleinen wurde eine Menge geboten, so schaute etwa am Sonntagnachmittag der Nikolaus – oder Weihnachtsmann – vorbei, Experten streiten da offenbar noch.

Eine Sache, die möchte Reinhardt im nächsten Jahr dann doch anders machen. Nein, der gesamte Burghof soll nicht überdacht werden. Stattdessen möchte der Mitorganisator bereits im Februar alle Vereine anschreiben und ihnen anbieten, mit einem Stand auf dem Markt vertreten zu sein. Er hofft, dass dadurch mehr Vereine vertreten sind. „So können sie den Termin besser einplanen und sind eher in der Lage, sich zu beteiligen“, sagt Reinhardt. In diesem Jahr waren es 20 Standbetreiber, darunter Vereine, Privatleute und professionelle Schausteller.



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