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Serie: Was Sie schon immer über den Deister wissen wollten

Er ist Ausflugsziel, Naturparadies, Wanderstrecke, Sportplatz, aber auch Wirtschaftsfaktor, Legenden-Ort, Flussquell, letzte Ruhestätte und ein großes Stück Heimat: der Deister. Mit dem Höhenzug wollen wir uns in einer neuen Serie beschäftigen - und dabei überraschende An- und Aussichten finden.

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Autor

Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

20 Kilometer lang ist der Deister, bis zu 405 Meter hoch schraubt er sich mitten im Calenberger Land in die Höhe – mit dem Annaturm auf dem Gipfel, der schon für sich ein kleines Kuriosum darstellt: Denn er liegt knapp auf Springer Gebiet, steht seit 2010 als Ortsbezeichnung sogar offiziell im Straßenverzeichnis. Gleichzeitig wirbt auch das benachbarte Wennigsen mit dem Ausflugsziel – und kann zumindest auf die Telefonvorwahl verweisen, die die Gemeinde mit dem Turm teilt.

Die Anekdote zeigt aber auch: Der Deister erlaubt kein Kirchturmdenken. Er liegt heute auf dem Gebiet von zwei Landkreisen und der Region Hannover. Sein Gebiet teilen sich sechs Städte und Gemeinden – neben Springe und Bad Münder sind das auch Bad Nenndorf und Rodenberg (Landkreis Schaumburg), sowie Barsinghausen und Wennigsen (Region Hannover). Sie sind organisiert im Arbeitskreis Deister, der unter anderem jedes Jahr den großen Deistertag organisiert.

Auch unsere Serie soll daher über den Tellerrand blicken: Der Schwerpunkt liegt zwar in Springe und Bad Münder – doch wir erzählen auch Geschichten aus der Umgebung. Schauen wollen wir außerdem auf den Kleinen Deister zwischen Springe und Eldagsen, der unter anderem Saupark und Wisentgehege beherbergt.

In den kommenden Wochen werden wir für Sie den Deister zu Fuß und mit dem Fahrrad erkunden, werden auf die Geschichte des Höhenzugs blicken: Wie war das, als es hier noch Bergbau gab? Welche Ausflugslokale lockten früher die Menschen an? Aber wir beschäftigen uns auch mit denjenigen, die heute im, am und vom Deister leben: Wie ist es für sie, dort zu wohnen? Wohin wird das Holz verkauft, das hier gerodet wird? Wer kommt in den Wald – und warum?

Fest steht: Ohne den Deister wäre unsere Heimat nicht das, was sie ist. Das weiß auch Bad Münders Bürgermeister Hartmut Büttner: „Prägend für den Ort“ sei der
Deister, sagt er. Und: Der Höhenzug spiele eine wichtige Rolle für die Ausrichtung der Stadt – etwa in Sachen Naherholung und Tourismus. Für Büttners Amtskollegen Christian Springfeld ist der Deister Teil einer Philosophie – nach dem Motto „wohnen, wo andere Urlaub machen“: „Der Deister direkt vor der Haustür, das Calenberger Land vor unseren Füßen – schöner geht es kaum.“

Teil 1 und alle weiteren Texte finden Sie ab Sonnabend, 29. Juni, nach und nach unter www.ndz.de/deister.




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