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Roboter ersetzen keine Haushaltshilfen

Die Digitalisierung dürfte die Betreuung von älteren Menschen aber künftig erleichtern. Noch sind Putzfrauen und Haushaltshilfen für viele gestresste Doppelverdiener unverzichtbar, um den Alltag zu bewältigen. Doch das könnte sich bald ändern. Fensterputzroboter, autonome Staubsauger und intelligente Hauselektronik sind im Begriff, viele Aufgaben der Helfer aus Fleisch und Blut zu übernehmen.

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Fast drei Viertel der Deutschen können sich  inzwischen vorstellen, einen Roboter anzuschaffen, der  lästige Hausarbeit erledigt.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft ist überzeugt, dass schon im Jahr 2026 fast alle Menschen in Deutschland mehrere Smart-Home-Produkte besitzen. Das könnten automatische Putzroboter sein, die vollkommen autonom die Wohnung reinigen, oder smarte Fußmatten, die Alarm schlagen, wenn sich ein älterer Mensch längere Zeit nicht mehr bewegt.

Vor allem ein Trend sichert nach Einschätzung von Trendforschern aber die Zukunft von Haushaltshilfen aus Fleisch und Blut: Der demografische Wandel werde den Bedarf an Betreuungsdienstleistungen für Senioren in den kommenden Jahren stark ansteigen lassen, sind sich Experten sicher. Dabei mangele es bereits heute an ausgebildeten Fachkräften.

Die Zukunftsforscher gehen davon aus, dass Haushaltshilfen –  unterstützt von medizinischen Smart-Home-Anwendungen – diese Lücke schließen könnten. Allerdings werden sich damit auch die Anforderungen an die Helfer ändern: Die Haushaltshilfe 2.0 ist demnach eine Unterstützung im Alltag, die ganz selbstverständlich mit digital vernetzten und sich selbst erklärenden Geräten arbeitet.

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