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Ist man in oberen Etagen wirklich sicherer? Fünf populäre Irrtümer über Einbrüche

Nicht nur nachts

Die Verunsicherung ist groß: Nachrichten von Einbruchserien in der Nachbarschaft und steigende Fallzahlen verunsichern viele Bürger. Gleichzeitig kursieren zahlreiche Irrtümer über Einbrecher.

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Eine Entlarvung der wichtigsten Mythen:

„Einbrecher kommen überall rein, Schutz ist zwecklos“: Falsch. Nichts erschwert Einbrüche so wirksam wie gesicherte Fenster, Türen und Alarmanlagen. Diebe wollen schnell zugreifen und rasch verschwinden. In mehr als 40 Prozent aller Fälle brechen sie den Einbruchsversuch inzwischen ab, weil es ihnen zu lange dauert.

„Mein Versteck ist absolut sicher“: Ein Irrglaube. Diebe sind äußerst kreativ im Aufspüren selbst ungewöhnlichster Verstecke. Am sichersten sind Wertsachen im Banktresor.

„In oberen Etagen hat man nichts zu befürchten“: Im Gegenteil. Wenn es Einbrecher erst mal in ein Mehrfamilienhaus geschafft haben, brechen sie bevorzugt in den höher gelegenen Wohnungen ein – dort werden sie weniger gestört.

„Diebe kommen vor allem nachts“: Falsch. Einbrecher vermeiden die Begegnung mit Besitzern – und kommen deshalb in 43 Prozent aller Fälle zwischen 6 und 21 Uhr, wenn die Bewohner nicht da sind.

„Dieben muss man sich in den Weg stellen“: Sehr gefährlich. Wer einen Einbrecher bemerkt, soll Licht anmachen oder sich auf andere Weise bemerkbar machen – aber die direkte Konfrontation vermeiden.

43 Prozent der  Einbrüche finden  tagsüber statt – wenn die Bewohner bei der Arbeit sind.

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