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Vorgezogene Landtagswahl: 180 Wahlhelfer werden benötigt

BAD MÜNDER. Der Fraktionswechsel der Grünen-Abgeordnete Elke Twesten bringt nicht nur die niedersächsische Landesregierung in Bedrängnis. Auch in Bad Münder erfordert die vorgezogene Neuwahl eine neue Auseinandersetzung mit dem Thema Wahlen.

„Sportliche Aufgabe“ – die Stadt bereitet sich auf die vorgezogene Landtagswahl vor.
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Die bereits für den ursprünglichen Termin am 14. Januar 2018 angesetzte Landtagswahl muss in nur wenigen Wochen und dazu noch parallel zur Bundestagswahl neu organisiert werden.

Seit der Bekanntgabe des Wahltermins hat bei der Stadtverwaltung Tobias Pischel, auf dessen Schreibtisch die Koordination der Wahl zusammenläuft, sein E-Mail-Postfach noch häufiger als sonst im Blick. Denn: Je früher die offizielle Mitteilung der Landeswahlleitung oder der Kreiswahlleitung zum weiteren Verfahren eingeht, desto früher kann die Stadt reagieren. „Es ist ja nun nicht so, dass wir hier nur sitzen und warten – aber die Aufgabe wird schon recht sportlich“, sagt Pischel. Frühe Informationen zum weiteren Vorgehen aus verlässlicher Quelle wären da hilfreich. Schließlich muss die Stadt umplanen. Eine Frage dabei: Welche Wahlhelfer stehen auch für das neue Datum zur Verfügung? Eine Einberufungsrunde zur Bundes- und Landtagswahl hat die Verwaltung bereits vor einiger Zeit gestartet, doch in der waren die 180 Wahlhelfer für 22 Urnenwahlbezirke um Unterstützung bei der Landtagswahl im Januar gebeten worden. Nun müssen selbst die, die sich für Januar bereits gemeldet hatten, erneut abgefragt werden – und der neue Termin liegt nach Auffassung von Pischels Kollegen Heiko Knigge, stellvertretender Gemeindewahlleiter bei der Kommunalwahl, durchaus ungünstig. „Genau zum Ende der Herbstferien, das wird nicht einfach.“

Pischel hat neben der Wahlhelfer-Problematik auch die personelle Situation der Stadtverwaltung im Blick. Er hat „Respekt vor der Aufgabe“, und: In den kommenden Monaten werden nicht nur die Landtagswahl die Mitarbeiter fordern. Letztlich baut Pischel auf das eingespielte Team der Verwaltung: „Es sind schließlich nicht die ersten Landtagswahlen, die in Bad Münder durchgeführt werden.“

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