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Nach der Wahl ist vor der Wahl

SPRINGE. Freitag um 18 Uhr ist Schluss: Dann macht die Briefwahlstelle zur Bundestagswahl im Springer Feuerwehrhaus zu. Wer dann noch abstimmen möchte, muss das am Sonntag tun – wenn von 8 bis 18 Uhr die Wahllokale öffnen. Danach bleibt nur eine kurze Atempause – bis zur nächsten Wahl.

Jeder nur zwei Kreuze – das gilt auch bei der Landtagswahl. In der kommenden Woche öffnet das Briefwahllokal. FOTO: DPA
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Noch in dieser Woche sollen auch die letzten Wahlberechtigten ihre Benachrichtigungskarte für die Landtagswahl am 15. Oktober bekommen. Versandt werden diese per Citypost. Unter der Internetadresse bit.ly/2xj1dua kann man den Zustellstatus der Karten prüfen.

Abstimmen darf dann, wer seit dem 15. Juli seinen Wohnsitz in Niedersachsen gemeldet hat. Am kommenden Donnerstag (28. September) öffnet dann auch wieder die Briefwahlstelle – am gleichen Ort. Bis 13. Oktober können die Springer dann ihre Stimmen für die Landtagswahl dort abgeben – oder sich Wahlscheine und Briefwahlunterlagen aushändigen lassen.

Die Briefwahlstelle ist dann montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr, am Freitag vor der Wahl bis 13 Uhr geöffnet. Nur am Mittwoch, 3. Oktober, kann man wegen des Feiertags dort nicht wählen.

Wer das Wählerverzeichnis für die Landtagswahl einsehen möchte, kann das in der kommenden Woche tun – und zwar während der regulären Öffnungszeiten im Rathaus auf dem Burghof. In der Praxis nutzen diese Möglichkeit nur wenige Bürger – theoretisch kann man hier aber das Verzeichnis des eigenen Bezirks einsehen, die Einträge zur Person prüfen und gegebenenfalls berichtigen lassen. Wichtig sein kann das, wenn man keine Wahlbenachrichtigung bekommt – obwohl man selbst glaubt, wählen zu dürfen.

Bei der Landtagswahl am 15. Oktober teilt sich Springe einen Wahlkreis mit Wennigsen, Hemmingen und Ronnenberg. Unter den Direktkandidaten sind gleich drei Springer: Torsten Luhm (CDU) Tobias Berger (FDP) und Axel Seng, FDP. Größte Konkurrentin für Luhm um das Direktmandat ist dabei Kerstin Liebelt von der SPD. Die Hemmingerin hatte sich im parteiinternen Vorentscheid gegen René Bennecke durchgesetzt – wie Luhm ein Alvesröder. Sie alle wollen die scheidende Springer Abgeordnete Gabriela Kohlenberg (CDU) beerben, die nicht mehr antritt.



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