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Gesundheitswoche

Zähneputzen ist eigentlich ganz einfach

Eigentlich sollte man die Zähne nach jeder Hauptmahlzeit reinigen. Das ist nicht immer machbar, deshalb gilt: mindestens zweimal am Tag. Am besten nach dem Frühstück und – ganz wichtig – nach dem Abendessen.

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„Wenn es geht, sollte man 30 Minuten warten, vor allem wenn man säurehaltige Getränke oder  Nahrungsmittel zu sich genommen hat“, sagt Dirk Kropp von der Initiative prodente. Ist das nicht möglich, putzt man die Zähne direkt nach dem Essen. Putzen ist wichtiger als Warten. Im Schnitt sollte das Zähneputzen zwei Minuten dauern. Bei manchen Menschen, zum Beispiel bei Senioren oder Kindern, kann aber auch mehr Zeit nötig sein, um die Zähne gründlich zu reinigen. Einmal täglich sollte man zusätzlich die Zahnzwischenräume reinigen.

▶ Die Technik:
Meist wird die KAITechnik empfohlen. Das bedeutet, dass erst die Kauflächen, dann die Außenflächen und dann die Innenseiten der Zähne gereinigt werden. Das sei aber bloß eine Orientierung. „Wichtig ist, sich ein System zurechtzulegen, mit dem man sich die Zähne wie im Schlaf putzt, der Ablauf sollte automatisiert sein.“ Wer unsicher ist, ob er gut putzt, fragt am besten bei der halbjährlichen Kontrolle beim Zahnarzt nach. Zu viel Druck sollte es beim Putzen nicht sein, das kann unter Umständen den Zahnschmelz schädigen. „Der Druck sollte 150 Gramm entsprechen, das kann jeder mit einer Küchenwaage ausprobieren.“

▶ Das Equipment:
Zahnärzte empfehlen Bürsten mit weichen bis mittelharten, abgerundeten Borsten und kurzem Kopf. So erreicht man auch die hinteren Zähne . Ob manuell oder elektrisch, ist im Prinzip nicht so wichtig: „Bei beiden Methoden braucht man eine gewisse Putztechnik, um die Zähne gründlich zu reinigen“, sagt Kropp. Die Zahncreme sollte Fluorid enthalten, bei Kindern 500 ppm (parts per million) und bei Erwachsenen 1500 ppm. Von sogenannten Weißmacherzahncremes mit groben Putzkörpern rät Kropp ab. Diese können den Zahnschmelz schädigen.
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