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Mal gucken!

Brille ist nicht gleich Brille – das zeigt ein Besuch beim heimischen Optiker

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Mehr als 40 Millionen Deutsche tragen eine Brille – und die meisten halten sich gefühlt an klassische Modelle. Dabei ist der Markt bei den heimischen Optikern so vielfältig wie bei Autos. Wir haben „Kolibri“ in Springe besucht, um uns die außergewöhnlichsten Modelle zeigen zu lassen.




Diese Erfindung war ja nur eine Frage der Zeit. Viele Menschen verbringen viel Zeit vor dem Bildschirm: am Computer bei der Arbeit, tagsüber am Handy oder abends vor dem Fernseher. Das kann die Augen auf Dauer sehr strapazieren – denn zum einen ist die Distanz zum Bildschirm oft sehr gering und zum anderen versenden Screens kurzwelliges blaues Licht, das unangenehmer für die Augen ist und zu Schlafproblemen führen kann. Die EyeScreen-Brillengläser filtern dieses Licht und sollen gegen die Probleme der digitalen Gesellschaft helfen.




Die Zeiten von Sponge-Bob- oder Micky-Maus Brillen ist vorbei: Das Unisex-Modell „Lenny“ der Marke Lafont bietet den Kleinen französischen Lebensstil in verschiedenen Farben aus Azetat-Material.



Für Männer ist das Modell Tow der Marke Theo gut geeignet. Die Brillen stammen aus Belgien und werden dort in geringen Stückzahlen aus stabilen Materialien gefertigt. Dabei werden Retroformen mit teilweise neuen Farben kombiniert. So entstehen „echt abgefahrene Modelle für echte Typen“, weiß Sabine Gronwald von Augenoptik Kolibri.




Augenzeuge in 3D: Mit sehr unkonventionellem Design lockt das Modell Theo Eye-Witness VA-VE. Es nutzt die traditionelle runde Form der Brille, stellt diese aber dreidimensional dar, indem nur die äußeren Ränder des Gestells nachgezeichnet werden und der Zwischenraum frei bleibt.



Offiziell ist es „Unisex“ – und doch empfiehlt man bei „Kolibri“ in Springe das schlichtere Modell „A 5“ der deutschen Marke Lunor immer wieder den Damen. Lunor verzichtet auf modische Übertreibungen und lässt sich stattdessen von den Modellen der Vergangenheit inspirieren. Diese werden in eigenem Design, in Handarbeit gefertigt und sind, so sagt man, auch bei Prominenten sehr beliebt.



Think pink! Mit seinen flippigen Akzenten ist das Modell Plooi von Theo für die Dame, die Farbe im Gesicht mag. Das Design der Brille ist zwar aufwendig gestaltet, aber trotzdem stabil. Bei dem Modell sind Bügelanschlag und Brillenrand nicht wie üblich verlötet, sondern aus einem Stück gebogen.

Texte: Wilkening / Fotos: Wilkening/www.JenaFoto24.de/pixelio.d
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