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Die Gesundheitsstadt

BAD MÜNDER. Das „Bad“ in Bad Münder macht es auch weithin nach außen sichtbar: Gesundheit spielt im Kurort eine gewichtige Rolle. Bereits seit 1936 trägt die Stadt den Titel im Namen, doch die Nutzung der Quellen und der Sole für medizinische Zwecke reicht noch weiter zurück – und zwar bis ins 19. Jahrhundert.

„Bad Münder bewegt“: Sportliche Einwohner im Kurpark. FOTO: RATHMANN/ARCHIV
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Die vier wertvollen Heilquellen Sole, Schwefel, Bitterwasser und Eisen bilden aber auch heute noch die Grundlage von Trink- und Badekuren und individuellen Gesundheitsangeboten. Längst haben sich im Kurort aber auch andere Einrichtungen etabliert, die heute die Einstufung der Stadt als Gesundheitsstandort rechtfertigen.

Neben einer Vielzahl niedergelassener Ärzte gibt es einen umfangreichen Katalog an Gesundheitsdienstleistungen von der Hauskrankenpflege über Physiotherapie bis zur Massage. Im Ärztenetz Bad Münder sind zahlreiche Vertreter des Gesundheitsbereichs zusammengefasst, die sich die Verbesserung der medizinischen Betreuung der Bevölkerung zum Ziel gesetzt haben. Erreichen wollen sie es durch intensive Kooperation der Mitglieder.

Herzstück des Gesundheitsangebotes ist der Deisterhang mit zahlreichen Einrichtungen vom Akutkrankenhaus bis hin zu spezialisierten Fachklinken mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Rehabilitation nach Tumorerkrankung steht dabei gleich in zwei Einrichtungen, der Rehaklinik und der Deister-Weser-Klinik, im Mittelpunkt. Aber auch eine Klinik für Akutpsychosomatik und Psychotherapie findet sich am Deisterhang.

Direkt am Kurpark gelegen gibt es mit der Deutschen Klinik Bad Münder ein international anerkanntes Zentrum für Reproduktionsmedizin. Und auch die Rehabilitation nach schweren Berufsunfällen hat in Bad Münder mit dem Diadovere Friederikenstift ein eigenes Zentrum.

Gesundheit bezieht sich in Bad Münder aber nicht nur auf einzelne Einrichtungen, auch die Stadt unterstützt einen breiten Präventionsansatz mit dem Projekt „Bad Münder bewegt“. In enger Kooperation mit der KKH-Krankenkasse wurde das Vorhaben als Pilotprojekt gestartet, um Erfahrungen im Bereich der kommunalen Gesundheitsförderung aufzubauen. Das Projekt soll sich als eine Art „Blaupause kommunalen Handelns“ etablieren, als möglicher Weg auch für andere Kommunen mit ähnlichen Herausforderungen angeboten werden.



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