weather-image
13°

Wahlbeteiligung: Stadt legt Statistik vor

SPRINGE. Das Interesse an der Bundestagswahl war in allen Springer Ortsteilen hoch – überdurchschnittlich hoch. Die Stadt hat jetzt eine aktualisierte Statistik vorgelegt, in der auch die eigentlich extra ausgewiesene Zahl der Briefwähler den Wohnorten zugerechnet wird.

(c) dpa
zett2

Autor

Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Demnach beteiligten sich selbst in der Kernstadt 78,2 Prozent der Bürger am Urnengang.

In ganz Springe – samt der Briefwähler – lag die Wahlbeteiligung bei 79,9 Prozent. Der Blick auf die einzelnen Ortsteile hatte allerdings einen Schönheitsfehler: Weil die Wahlzettel der Briefwähler in eigenen Bezirken gezählt werden, fehlen sie bei den Übersichten für jeden Ort – bei 5113 Briefwählern macht das eine Menge aus. Nach den neuen Zahlen liegt am Ende Boitzum vorn: 91,94 Prozent der volljährigen und stimmberechtigten Einwohner gingen zur Wahl.

In absoluten Zahlen heißt das: 137 der 149 wahlberechtigten Boitzumer. Auf dem zweiten Platz landet Mittelrode mit 89,1 Prozent (213 Wähler/238 Stimmberechtigte). Die weiteren Werte: Völksen (85,4 Prozent), Lüdersen (85), Gestorf (84,7), Alvesrode (83,4), Alferde und Bennigsen (81,4), Holtensen (81,2), Eldagsen (80), Altenhagen I (78,9) und die Kernstadt (78,2).

Die Zahlen der einzelnen Ortsteile liegen größtenteils über dem Stadt-Schnitt von 79,9 Prozent – das ist aber nur auf den ersten Blick ein Widerspruch. Denn der schon eingangs erwähnte Wert für die gesamte Stadt Springe errechnet sich nicht aus den Durchschnittsprozenten der einzelnen Ortsteile, sondern berücksichtigt deren Grenzen und Größen gar nicht erst. Für ihn werden stattdessen einfach nur alle Wähler mit allen Wahlberechtigten verglichen.

Weiterführende Artikel
    Kommentare