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Schloss Bückeburg ist einmal mehr Filmkulisse

BÜCKEBURG. Hoher Besuch im Bückeburger Fürstenschloss: Für die TV-Filmproduktion „Zwei Leben für Europa“ stehen die beiden Schauspieler in den Rollen von Gustav Stresemann und Aristide Briand vor der Kamera.

Dass Schloss Bückeburg vielen Filmproduktionen immer wieder als attraktive Kulisse dient, ist schon lange kein Geheimnis mehr, teilten die Verantwortlichen des Schhlosses gegenüber der Presse mit. In dem über 700 Jahre alten Schloss wurde bereits das Leben vieler bekannter historischer Figuren verfilmt, wie Mata Hari, Johannes Brahms und sogar Queen Elizabeth.

Die strahlenden Prunksäle stehen dabei jedoch nicht immer im Drehplan. Die Filmschaffende nutzen auch die nicht renovierten Räume, die sich hinter der schönen Fassade verstecken. Dazu gehört der Dachboden wie der Weinkeller und die verlassene Dienstwohnung des alten Schlossverwalters. Diese Räume wurden auch in der ersten Juli-Woche genutzt, als der Regisseur Gordian Maugg im Auftrag von NDR und arte für die Produktion „Zwei Leben für Europa“ in Bückeburg drehte. Das Drehbuch, das Maugg gemeinsam mit der aus Teheran stammenden Schriftstellerin Leila Emami schrieb, erzählt die Lebensgeschichten der Politiker Gustav Stresemann und Aristide Briand und stellt ein geheimes Treffen im französisch-schweizerischen Grenzort Thoiry in den Mittelpunkt. Am 17. September 1926 trafen beide am Rande der Genfer Tagung des Völkerbundes in einem kleinen Landgasthof aufeinander. Und worüber sie sprachen, erregte später großes Aufsehen: eine Gesamtlösung aller Fragen, die damals zwischen Deutschland und Frankreich standen und der Traum von einer gemeinsamen Außenpolitik.

In einer Drehpause trafen sich die Hauptdarsteller Michael Mendel (Aristide Briand) und Ulrich Gebauer (Gustav Stresemann) Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe zum Gespräch. Der Hausherr von Schloss Bückeburg gestand, ein Fan der beiden Schauspieler zu sein. „Herrn Mendel habe ich bereits in den 80-er Jahren auf der Bühne in München bewundern dürfen“ sagte der Fürst.

Von links: Roland Kalweit (Theophil Leger), Leila Emami (Autorin), Michael Mendel (Aristide Briand), Katerina Kantor (Madame Leger), Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, Ulrich Gebauer (Gustav Stresemann) und Gordian Maugg (Autor und Regisseur)

Der Film „Zwei Leben für Europa“ wird 2022 im Fernsehen zu sehen sein.




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