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Zweiter bestätigter Corona-Verdachtsfall in Uetze

Seit dem späten Dienstagnachmittag gibt es einen zweiten bestätigten Corona-Fall in Uetze in der Region Hannover. In Niedersachsen gibt es vier Fälle.

Der 63-jährige Mann war zusammen mit dem ersten Corona-Patienten (68) am Montagabend vergangener Woche von einer Busreisegruppe von Südtirol nach Uetze zurückgekehrt. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hatte ihn daher bereits am Sonntag als enge Kontaktperson des ersten Patienten eingestuft und ihn und seine Ehefrau umgehend häuslich isoliert.

Als das Ehepaar am Montagabend erste Krankheitssymptome entwickelte, veranlasste das Gesundheitsamt die Entnahme von Abstrichen und leitete die Proben an das Landesgesundheitsamt weiter. Die Probe der Ehefrau war negativ. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Personen im Umfeld des 63-Jährigen, mit denen er seit seiner Rückkehr engen Kontakt hatte. Beide Corona-Patienten sind derzeit in häuslicher Quarantäne und stehen unter ärztlicher Beobachtung.

Aktuell befinden sich 24 Menschen in Uetze in häuslicher Isolierung. Das Gesundheitsamt der Region Hannover steht mit diesen Menschen im regelmäßigen Austausch. In ganz Niedersachsen gibt es vier Fälle. Neben den Patienten in Uetzewurden zwei weitere Infektionen aus dem Landkreis Cuxhaven und dem Landkreis Ammerland in privaten Laboratorien bestätigt.

 Es handelt sich bei dem Fall in Cuxhaven nach Angaben des Landkreises um eine männliche Person, die sich in häuslicher Isolation befindet und in Verbindung mit einer Reise nach Norditalien steht. Es liege eine milde Symptomatik vor. Die Ehefrau befinde sich als Kontaktperson ebenfalls in Quarantäne.

 Der betroffene Patient aus dem Landkreis Ammerland wurde in Oldenburg, wo er sich bei seiner Mutter aufhielt, isoliert und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Er wird medizinisch intensiv betreut und befindet sich nach Angaben der Behörden vor Ort klinisch in einem guten Zustand. Er hatte nach ersten Erkenntnissen der Behörden vor Ort an einer Karnevalsfeier in Palenberg bei Heinsberg (NRW) teilgenommen und sich aller Wahrscheinlichkeit nach dort mit dem Virus infiziert. Die letzten Tage hat er bei seiner Mutter in Oldenburg verbracht, die ebenfalls umgehend häuslich isoliert wurde.

 Trotz dieser Einzelfälle bleibe es bei der Einschätzung, dass das Corona-Virus in Niedersachsen nicht zirkuliert. Alle bestätigten Fälle haben einen klaren Auslandsbezug oder sind im Falle des Mannes aus dem Ammerland auf das Infektionsgeschehen in einem anderen Bundesland zurückzuführen, so das Land.

Das Bürgertelefon der Region Hannover wird bis Freitag, 5. März, geschaltet sein. Unter der Nummer 0800/7313131 können Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch und am Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr ihre Fragen stellen. Darüber hinaus bietet das Landesgesundheitsamt seit Montag unter der Nummer 0511/4505555 ebenfalls ein Bürgertelefon an, das von montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt ist.




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