weather-image
25°
Grundstückstausch im Bennigser Gewerbegebiet soll noch in diesem Jahr erfolgen

Zwei Jahre warten aufs Feuerwehrhaus

Bennigsen. Die Feuerwehr wird ihr neues Gerätehaus im Gewerbegebiet nicht vor dem Herbst 2015 beziehen können. Bis dahin verzögert sich auch der dringend benötigte und eigentlich für das kommende Jahr geplante Ersatz für das 27 Jahre alte Löschfahrzeug der Bennigser Kameraden.

270_008_6625157_ffw1.jpg

Autor:

VON CHRISTIAN ZETT

Bürgermeister Jörg-Roger Hische bestätigte gestern, dass die Verhandlungen über den geplanten Grundstückstausch mit der Firma Landmaschinenvertrieb Bennigsen (LVB) weit fortgeschritten seien. Heute soll der Rat im nichtöffentlichen Teil einen rechtlich notwendigen Beschluss zum geplanten Geschäft fassen: „Dann haben wir schon mal einen großen Stein aus dem Weg geräumt und sind einer Vertragsunterzeichnung nahe.“

Weil es sich um ein ungewöhnliches Geschäft handele, seien viele Weichenstellungen nötig: „Durch den Weggang von Herrn Aden ist es nicht gerade leichter geworden.“ Bau-Chef Hermann Aden war im Frühjahr nach Hameln gewechselt; seitdem übernimmt Hische einen Teil der Aufgaben.

Die Idee war schon vor Monaten entstanden: Der Landmaschinen-Handel will sich vergrößern, hat auf seinem aktuellen Grundstück an der Ecke Horstfeldstraße/Allerfeldstraße aber nicht genug Platz. Nebenan will die Stadt eigentlich ein Feuerwehrhaus bauen – das 1,1 Millionen Euro kosten würde. Die Lösung: Das Unternehmen baut auf dem Grundstück der Stadt neu; danach baut die Stadt die alten Hallen des LVB um. Erhoffte Kostenersparnis für den Steuerzahler: mehrere hunderttausend Euro.

Nach NDZ-Informationen sieht der Zeitplan vor, den Grundstückstausch im Oktober rechtlich festzuzurren. Danach könnte die Stadt bis zum Frühjahr die planerischen und baurechtlichen Voraussetzungen für den Neubau der LVB sowie den Umbau der Werkshallen für die Feuerwehr schaffen.

In etwa einem Jahr wäre dann Baubeginn für den Landmaschinenhandel. Gelingt es, die Arbeiten bis zum Frühjahr 2015 abzuschließen, wäre nach dem Umzug der Firma noch genug Zeit bis zum Herbst, das Gelände für die Feuerwehr herzurichten. Erst dann könnte auch das eigentlich schon für das kommende Jahr geplante Feuerwehrauto gekauft werden – Kostenpunkt: etwa 250 000 Euro. Das neue Fahrzeug war übrigens ein Grund für die Stadt, überhaupt nach einem größeren Standort zu suchen: Es passt nicht in das alte, ohnehin viel zu enge Gerätehaus neben dem Bahnhof.

Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare