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Stadtsanierung Eldagsen wird geplant

Zwei Architekten reichen Vorschläge zur Sanierung ein

Eldagsen (vob). Die Stadtsanierung in Eldagsen kommt langsam aber sicher ins Rollen: Baudezernent Hermann Aden hatte die Bürger des Ortes am Dienstagabend zu einer weiteren Informationsveranstaltung in den „Ratskeller“ eingeladen. Anwesend waren diesmal auch die für die Sanierungsplanung verantwortlich zeichnenden Göttinger Architekten Hajo Brudniok und Dr. Christoph Schwahn, die den Gästen per Power-Point-Präsentation einen Einblick in ihre Arbeit gaben.

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Schwahn widmete sich bei seinen Ausführungen insbesondere dem Thema der Freiraumentwicklung im Rahmen der Stadtsanierung. Er betonte, dass nicht alleine einzelne Gebäude saniert werden sollen, sondern das gesamte Bild von Eldagsen im Mittelpunkt stehe.

Freie Flächen für Märkte nutzen

„Eldagsen hat einen hervorragenden Baumbestand. Außerdem hat man Ausblick auf große Waldgebiete, wunderbare Voraussetzungen, um dem Gesamtbild von Eldagsen mehr Naherholungscharakter einzuhauchen“, schlug Schwahn vor. Die vielen freien Flächen könnten darüber hinaus für regelmäßige Märkte und andere Veranstaltungen genutzt werden. Des Weiteren merkte er an, dass an vielen Stellen eine Vernachlässigung nicht zu übersehen sei. „Städtebaulich sind einige Bausünden begangen worden“, so Schwahn.

Das gleiche gelte für die vielen von einer Seite zur anderen durchasphaltierten Straßen: „Viele Nebenstraßen haben eine breitere Fahrbahn als die Lange Straße, aber keine Fuß- oder Radwege“, beklagte der Göttinger. Hier müsse unbedingt angesetzt werden, betonte er, stellte aber auch klar: „Wir wollen hier keine Bundesgartenschau veranstalten, sondern Verbesserungs- und Verschönerungsmaßnahmen unternehmen, die sich über lange Sicht als tragfähig erweisen.“

Baudezernent Aden gab im Anschluss an die Ausführungen bekannt, dass voraussichtlich im Oktober dieses Jahres die Richtlinien zur Förderung von Baumaßnahmen fertig verfasst sein sollen. Ab diesem Zeitpunkt könnten auch die ersten Fördermittel für private Sanierungsvorhaben zur Verfügung gestellt werden. „Die Sanierungsträger werden Sprechstunden anbieten, in denen eventuelle Förderungsansprüche abgeklärt werden können“, erklärte Aden.

Für die Stadtsanierung wurde ein Gesamtvolumen von sieben Millionen Euro Fördergeldern berechnet, die über die nächsten Jahre portionsweise zu Verfügung gestellt werden sollen.

Hermann Aden, Christoph Schwahn und Hajo Brudniok (v.l.) stellten in Eldagsen auf einer Informationsveranstaltung die ersten Vorschläge für die Stadtsanierung vor.

Foto: vob



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