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Zum Tod von Bäckermeister Helmut Oppenborn: Er ist Springe immer verbunden gewesen

SPRINGE/PATTENSEN. Springe war er immer verbunden – und wird es bleiben: Von den 22 Filialen der Calenberger Backstube, an deren Spitze Helmut Oppenborn bis 2001 stand, befinden sich vier im Stadtgebiet. Jetzt ist der Bäckermeister im Alter von 79 Jahren gestorben.

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Seine Verbindung zu Springe ging aber weit über diese Filialen hinaus: Oppenborn war der letzte Obermeister der Bäckerinnung Springe und führte die Organisation schließlich in die Fusion mit Hannover. Bis 2018 betrieb das Familienunternehmen in Gestorf noch eine eigene Backstube. Und ganz privat ließ Oppenborn sein Akkordeon im Springer Shanty-Chor Hallerschipper erklingen.

Die Calenberger Backstube, die ihre Wurzeln bis ins Jahr 1756 zurückverfolgen kann, übernahm Oppenborn im Jahr 1975 – in achter Generation. Er legte mit seiner Frau Inge den Grundstein für das stete Wachstum des Unternehmens, das seine Söhne Axel und Kai seit 2001 fortsetzen.

Oppenborns eigene Karriere begann nach der Mittelschule – in Hannover absolvierte er von 1958 bis 1961 eine Bäckerlehre, dann eine Konditorausbildung. Er stieg in den Familienbetrieb ein, legte 1970 seine Meisterprüfung ab und stieg 1975 in die Springer Bäckerinnung ein. Neben dem Akkordeonspiel bei den Hallerschippern in Springe war Oppenborn auch als Trainer beim Nachwuchs in seinem Heimatort Schulenburg aktiv; er kegelte, fuhr gern Motorroller.

Zuletzt machte ihm seine Gesundheit zu schaffen; immer wieder erlitt Oppenborn Schlaganfälle, zog im vergangenen Jahr in ein Pflegeheim.

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