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Zukunft der Springer Ortsteil-Büros ungewiss

SPRINGE. Noch in diesem Jahr soll geklärt werden, wie es mit den Verwaltungsaußenstellen in den Ortsteilen weitergeht. Bürgermeister Christian Springfeld will mit den Ortsbürgermeistern das weitere Vorgehehen besprechen.

In einer Testphase soll auch das Verwaltungsbüro in Gestorf für sechs Monate vorübergehend schließen. Foto: Ackermann
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Geplant sei eine sechsmonatige Testphase: Ein halbes Jahr lang sollen die Büros in Eldagsen, Völksen, Gestorf und Bennigsen vorübergehend schließen. Dann will die Stadtverwaltung herausfinden, wie groß der Bedarf an den Büros und die Nachfrage tatsächlich ist. „Wer nicht nach Springe kommen kann, für den könnten wir einen Fahrdienst anbieten oder vielleicht die Fahrtkosten übernehmen“, sagt Springfeld. Auch telefonisch könnten mittlerweile viele Anliegen schnell geklärt werden.

Die gemeinsame Absprache mit den Bürgermeistern solle verschriftlicht und ein Konzept erstellt werden, kündigt Springfeld an. „Wir sind da noch in der internen Diskussion und Abstimmung.“ Wenn das Konzept vorliege, sollen die Ideen auch den Ortsräten vorgestellt werden. Anschließend müsse der Rat über die Pläne beschließen. „Wir wollen das noch in diesem Jahr anschieben.“

Immer wieder mussten die Ortsteil-Büros in den vergangenen Jahren vorübergehend schließen, teils monatelang. Der Grund: Personalnot. Die Mitarbeiter seien im Rathaus in Springe benötigt worden. Oberste Priorität hatte diese zentrale Anlaufstelle in der Kernstadt, hieß es immer wieder. Schließlich würden dort auch die meisten Anliegen bearbeitet. Im Oktober vergangenen Jahres kündigte Gestorfs Ortsbürgermeister Eberhard Brezski an, die Pläne zur Schließung kritisch zu verfolgen. Als Alternative sei der vorgeschlagene Bring- und Holdienst denkbar. Brezski warf der Verwaltung vor, selbst Schuld an der schlechten Auslastung ihrer Ortsteil-Büros zu sein. Weil die Einrichtungen teils ohne Ankündigung immer mal wieder schlossen, habe kein Bürger mehr gewusst, was Sache war – und sei lieber gleich nach Springe gefahren.



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