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Zehn Jahre Sicherheit für die Freibäder

SPRINGE. Wie wird der nächste Sommer? Reicht das Geld? Bleibt die Technik heile? Die Betreiber der drei Freibäder im Stadtgebiet haben jede Menge Sorgen. Jetzt sollen sie zumindest Planungssicherheit bekommen.

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Die Stadt will jetzt die Betriebsverträge für die Einrichtungen in Eldagsen, Bennigsen und Altenhagen I um zehn Jahre verlängern - mit einer Einschränkung.

Ganz ausdrücklich nicht fixiert wird in dem Papier nämlich der Zuschuss, den die Stadt jedes Jahr an die Bäderbetreiber zahlt, seit diese Ende der 1990er Jahre die ehemals kommunalen Bäder übernahmen. Er lag zuletzt recht stabil bei insgesamt knapp 130 000 Euro - eine Summe, die die Stadt bislang auch perspektisch bis 2019 eingeplant hatte.

In den vergangenen Jahren waren immer wieder Kürzungen im Gespräch, die aber letztendlich nie umgesetzt wurden. Jetzt sollen die Betreiber - Vereine in Eldagsen und Altenhagen I, eine gemeinnützige GmbH in Bennigsen - zumindest strategisch Sicherheit haben: Die Stadt will die Verträge bis zum Jahr 2026 verlängern. Sie waren offiziell am 30. Juni dieses Jahres ausgelaufen, haben sich aber seitdem erst einmal „stillschweigend verlängert“, wie Fachbereichschef Clemens Gebauer erklärt. Am Dienstagabend segnete der Sportausschuss das Ansinnen schon mal einstimmig ab - und folgte damit dem Wunsch der Verwaltung.

Geregelt werden soll in dem neuen Abkommen auch der Fall der Fälle: „Der Vertrag erlischt, wenn das Freibad zwölf Monate nicht betrieben wird oder der Betreiber dies der Stadt schriftlich mitteilt“, heißt es in der am Dienstag beschlossenen Vorlage. Nach dieser Entscheidung will die Stadt nun auch die Betreiber selbst informieren - auch wenn Verwaltungsausschuss und Rat in dieser und in der nächsten Woche noch endgültig entscheiden müssen.

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