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Stadt wartet auf Regionsgutachten

Wohnungsbau liegt auf Eis

Springe baut keine Sozialwohnungen. Der Grund für die Entscheidung hat auch mit der Region zu tun. Viele der zunächst angedachten Flächen sind ohnehin aus dem Rennen.

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VON CHRISTIAN ZETT

SPRINGE. Die Stadt hat ihre Pläne für die Schaffung weitere Sozialwohnungen auf Eis gelegt. Zunächst wolle man ein Gutachten der Region abwarten, heißt es im Rathaus. Auch einige der zunächst angedachten Flächen sind inzwischen aus dem Rennen. So habe man wegen Schallschutz-Bedenken Abstand vom „Gleisdreieck“ genommen, sagt Baufachbereichsleiter Reinhard Schade: Dabei handelt es sich um die diskutierte Grünfläche zwischen der Bahnstrecke und der Straße Am Kalkwerk – direkt neben dem Übergang Fünfhausenstraße. Aber auch die Bebauung des Feldes zwischen Hamannsbruch, Schulzentrum Nord und Kleingartenanlagen steht offenbar nicht mehr sehr weit vorne in den Überlegungen der Stadt: Sie war wie die ganzen ursprünglichen Überlegungen „aus der Not geboren“, wie Schade sagt: Vor einigen Monaten noch hatte die Stadt händeringend nach Möglichkeiten gesucht, Flüchtlinge unterzubringen. Und dabei zunächst zahlreiche Wohnungen im Stadtgebiet angemietet. Dabei habe sich dann auch herausgestellt, dass durchaus auch langfristiger Bedarf an Wohnungen besteht.

Bei der Finanzierung hat die Stadt zunächst ein Auge auf das neue Wohnraumprogramm der Region geworfen: Damit sollen kurz gesagt Wohngebäude finanziert werden, wenn die Kommunen dafür Flächen stellen. Grundlage sei allerdings ein Wohnraum-Gutachten für Springe, das die Region verlange – und momentan auch finanziere und ausführen lasse, so Schade.

Wenn die Ergebnisse vorliegen, wolle sich die Stadt in Ruhe mit möglichen Bauflächen beschäftigen. Gleichzeitig gebe es auch weitere Bemühungen: So kann sich die Stadt auch vorstellen, über die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) weiteren Wohnungsbau zu realisieren.



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