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Experimentierfreudige Frauen: Künstlerinnen-Gruppe Ocho stellt ab Sonntag im Museum auf dem Burghof aus

„Wir verarbeiten alles, was wir in die Hände bekommen“

Springe (mf). „Kreuz und quer“ lautet Titel einer am Sonntag beginnenden, farbenfrohen Bilderausstellung im Museum. Der Name ist dabei Programm: Gleich ob Motiv, Material oder Technik – die sechs Künstlerinnen der Gruppe Ocho wollen sich nicht festlegen lassen.

Lieben es bunt – und gern auch mal abstrakt: Susanne Gotts

„Wir sind sehr experimentierfreudig, verarbeiten alles, was wir in die Hände bekommen“, sagt Susanne Gottschalk, die vor zehn Jahren zu den Mitbegründerinnen von Ocho gehörte. Ocho ist spanisch und heißt übersetzt acht. Genau so viele Künstlerinnen waren es zunächst, die sich bei Kunst im Bahnhof kennengelernt hatten und sich von der hannoverschen Malerin Maria Fieseler-Roschat zum Experimentieren ermutigen ließen.

Doch nicht nur bei der Materialwahl stimmte die Chemie. Die Frauen im Alter zwischen 55 und 70 Jahren blieben nach Kursende in Kontakt und treffen sich bis heute jeden Donnerstag, um gemeinsam den Pinsel zu schwingen oder sich auch nur auszutauschen, wie Gisela Pauksch deutlich macht. Nach 2004 ist es übrigens schon die zweite Ausstellung von Ocho im Springer Museum. „Zuletzt hatten wir viele Sachausstellungen, daher war es an der Zeit, mal wieder der Bildenden Kunst Raum zu geben“, freuen sich Helmut Busse und Siegfried Wendt vom Museumsverein über ihre charmanten Gäste.



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