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Diakoniezentrum Jägerallee wird für 4,5 Millionen Euro erweitert / Baubeginn im September

„Wir möchten, das hier das Leben pulsiert“

Springe (mari). Das Diakoniezentrum an der Jägerallee hat einen exzellenten Ruf. Darauf will sich der Träger „Kirchröder Turm“ allerdings nicht ausruhen: Er will den Komplex für 4,5 Millionen Euro modernisieren und erweitern. Der erste Spatenstich soll spätestens im September erfolgen.

Zum neuen Konzept gehören ein Kindergarten und Pflegeplätze für jüngere Menschen.

Heinz Funk, Verwaltungsleiter des Diakoniewerkes Kirchröder Turm, rechnet mit einer Bauzeit von gut einem Jahr. Stark wachsen sollen die Bereiche Gerontopsychiatrie (Demenzerkrankungen) und „Young Care“ für jüngere Menschen, die etwa nach einem Unfall oder wegen Multipler Sklerose auf Hilfe angewiesen sind.

Nicht nur dadurch wird der Altersdurchschnitt derjenigen, die täglich auf dem Gelände unterwegs sind, sinken: Das Diakoniezentrum eröffnet einen eigenen Betriebskindergarten. Die „Deisterkrümel“ werden in der zweiten Jahreshälfte 2012 in den Gebäudekomplex ziehen, in dem früher einmal das heimeigene Schwimmbad untergebracht war.

Die Gründe für die weitere Öffnung sind einfach: „Wir möchten, dass hier das Leben pulsiert“, sagt Funk. Das Miteinander werde eine Bereicherung für alle Altersklassen sein: „Jeder kann von der anderen Generation lernen.“ Funk rechnet damit, dass der Kindergarten 20 Plätze hat, darunter dürfen vier Unter-Dreijährige sein (Krippenalter). Betreut werden sollen nicht nur die Jungen und Mädchen von Mitarbeitern, „sondern selbstverständlich auch von Dritten“.

Bereits jetzt lädt das Diakoniezentrum regelmäßig zu öffentlichen Festen, Lesungen und Vorträgen ein. Künftig sollen Bürger noch häufiger aufs Gelände kommen. Funk: „In unseren Gemeinschaftsräumen wollen wir nach der Umstrukturierung noch mehr Veranstaltungen anbieten.“

Derzeit warten die Verantwortlichen auf die Baugenehmigung für das Millionen-Projekt. Der Pflegetrakt soll auf ein zweites Geschoss wachsen. Das frühere Personalwohnhaus wird abgerissen: An der Stelle entsteht laut Konzept der neue Bereich „Young Care“ für 14 Menschen. Am Ende können dann am Fuße des Deisters 120 Senioren gepflegt werden (derzeit 85). Nicht angetastet wird der Bereich Service-Wohnen (bisheriger Begriff: „Betreutes Wohnen“) mit seinen aktuell 90 Plätzen.



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