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Willkommen Badespaß: Freibad Eldagsen eröffnet die Saison

ELDAGSEN. Wie sehr sie an ihrem Freibad hängen, haben zahlreiche Eldagser in den vergangenen Wochen bewiesen: Stunde um Stunde verbrachten sie auf dem idyllischen Gelände am Holtenser Kirchweg, um das knapp 1300 Quadratmeter große Becken zu streichen, die Grünflächen zu pflegen und das Grundstück herauszuputzen.

Die ehrenamtlichen Freibad-Helfer haben arbeitsintensive Wochen hinter sich. Auch die örtliche Feuerwehr hat die Aktionen unterstützt. Foto: Privat
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Sonnabend um 11 Uhr können sie sich mit dem ersten Sprung in die Fluten belohnen: Eldagsen eröffnet die Bade-Saison.

Es sei unglaublich, was die Ehrenamtlichen geleistet haben, bedankt sich Freibad-Chef Wolfram Feuerhake kurz vor dem Anpfiff. „Das ging an die Grenzen, die wir haben.“ Die Gruppe der unermüdlichen Freiwilligen wurde von Klaus Michel und Uta Kruse angeführt und übernahm all die Aufgaben, um die sich sonst der Hausmeister kümmerte.

Ab Sonnabend hat Schwimmmeisterin Christine Friedrich am Beckenrand das Sagen: Der Trägerverein ist glücklich, erneut die beliebte Frau für den Job verpflichtet zu haben, die sich in der Saison 2016 um die Aufsicht kümmerte. Friedrich wird dieses Mal von ihrem Lebensgefährten unterstützt – für Eldagsen unterbricht das Paar seine Welt-Umseglung.

Den Kioskbetrieb wird Familie Lehmann übernehmen. Lehmanns sind Wirte des Dorfgemeinschaftshauses Mittelrode und im FC-Vereinsheim in Eldagsen. Die Vorzeichen für eine erfolgreiche Saison stehen damit gut – „und die brauchen wir auch“, stellt Feuerhake klar.

Zuletzt sanken die Besucherzahlen stark. Im vergangenen Jahr war die Lage wetterbedingt besonders entmutigend. Feuerhake macht keinen Hehl daraus, dass es in den kommenden Monaten um die Existenz geht: „Es hat ja keinen Zweck, nur für die Frühschwimmer aufzumachen.“

Der Wettbewerb sei generell härter geworden. Und auch die längeren Schulzeiten merken die Bad-Betreiber: Die Jahre, in denen schon mittags Horden von Schülern ihre Handtücher auf der Liegewiese ausbreiten konnten, liegen lange zurück.

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