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Wilfried Mundt begrüßt Kreisschützenfest in Springe

SPRINGE/LAUENAU. Der Vorsitzende des Kreisschützenverbands Deister-Süntel-Calenberg, Wilfried Mundt, hat die Vereine aufgefordert, sich gezielt in der Öffentlichkeit zu zeigen: „Sie sollen sich nicht verstecken.“ Nur so könnten sie gegenüber anderen Freizeitangeboten bestehen.

Foto: Archiv

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BERND ALTHAMMER

Mundt ergänzte damit seine Äußerungen im Vorfeld des Kreisschützentages, bei dem sich die Aktiven aus dem Altkreis Springe am Wochenende in Lauenau trafen. Wie berichtet, sieht er nach Jahren sinkender Mitgliederzahlen zwar eine gewisse Konsolidierung. Allerdings dürfe man nicht erwarten, dass sich die Dächer der Schützenhäuser öffnen und „neue Mitglieder nur so reinpurzeln“. Als positives Beispiel nannte er das Lichtpunktschießen des Nachwuchses. Das Angebot werde dank des Engagements der Jugendleiter häufiger genutzt als in den Vorjahren.

Mundt begrüßte sehr, dass das Kreisschützenfest im Sommer 2019 endlich wieder einmal in Springe stattfinde, nachdem in den letzten drei Jahren die Großveranstaltungen nach Lauenau und Feggendorf vergeben worden waren. Ursprünglich wollte die Schützengilde das Kreisfest 2018 nach Springe holen – am Ende fiel das Springer Fest ganz ins Wasser. 2019 ist der Jagdklub Ausrichter von Springer Schützenfest und Kreisschützenfest.

Die Gemeinde Lauenau habe die Veranstaltungen jeweils mit einer Gesamtsumme „im fünfstelligen Bereich“ unterstützt, erinnerte Mundt. Er sei zwar neben seinem Amt beim Kreisschützenverband Deister-Süntel-Calenberg in Lauenau auch Bürgermeister. Dennoch sei eine solche kommunale Förderung nicht selbstverständlich. In Sachen Kreisschützenfest bleibt es schwierig: Wo sich die Schießsportler in den nächsten beiden Jahren treffen werden, ist offen. Für die Jahre 2020 und 2021 fand sich noch kein Ausrichter.

Die Wahlen zum Kreisvorstand führten indes nicht zu Veränderungen. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Lothar Feddersen (Bennigsen), Schatzmeister Dieter Kölle (Bad Münder). Für Schießsport und Informationstechnik ist Udo Herrmann (Bennigsen) zuständig; für den Nachwuchs Alice Mathea (Bad Münder). Eine Änderung betrifft das Kreiskönigsschießen: In die Endrunde gelangen jeweils 20 Teilnehmer. Anstelle der bisher acht Titel werden mit Herren, Damen, Jugend und Schülern nur noch vier Jahresbeste ausgezeichnet.

Mundt ging auch auf sportliche Leistungen ein: Mit Arno Arends (Alvesrode) ist ein Bogenschütze Deutscher Meister. Gerade wurde die junge Lauenauer Bogenschützin Elina Idensen Dritte auf Bundesebene. Die Vereine aus Eimbeckhausen (Kleiner Wisent), Schulenburg (Großer Wisent) und Bad Münder 07 (Gigantenpokal) freuten sich über besondere Trophäen.



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