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Weniger Grundschüler angemeldet

SPRINGE. Die Verwaltung atmet auf: Während bei den Kindergärten und Kindertageseinrichtungen die Zahl der Anmeldungen so hoch war, dass die Kapazitäten absehbar nicht ausreichen werden, gehen die Anmeldungen an den Schulen zurück.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Die Experten im Rathaus rechnen aber damit, dass auch dort in den kommenden Jahren die Zahlen steigen werden – spätestens, wenn die jetzigen Kita-Kinder in die Schule kommen. Darauf will man vorbereitet sein.

Rund 230 Schüler wurden fürs kommende Schuljahr neu an den Grundschulen im Stadtgebiet angemeldet. 268 waren es im Vorjahr, also 38 mehr. Aber Hanna Kahle, im Rathaus verantwortlich für Bildung und Kultur, mag keine Entwarnung geben: „Wir müssen jetzt in die Planung einsteigen, damit uns nicht das Gleiche passiert, wie bei den Kitas“, sagte sie. Bei den Kitas steht die Stadt, wie berichtet, vor planerischen Herausforderungen, weil nach bisherigem Stand nicht für alle Kinder ein Kita-Platz angeboten werden kann. Kahle versicherte, dass das Schul-Thema „nicht auf die lange Bank“ geschoben, sondern „jetzt angegangen“ werde.

Gabriele Tegtmeyer von der Verwaltung wies darauf hin, dass die Zahlen noch nicht abschließend belastbar seien, unter anderem, weil Eltern erst kurz vor Beginn des Schuljahres einfalle, ihr Kind an der Schule anzumelden.

Nach bisherigem Stand startet das Otto-Hahn-Gymnasium mit sechs fünften Klassen und 176 neuen Schülern. Die IGS verzeichnet 102 Anmeldungen, sie startet demnach mit vier Klassen und einer Sprachlernklasse.

An der Grundschule am Ebersberg beginnt für 60 Erstklässler der Ernst des Lebens, sie hätte drei erste Klassen. An der Grundschule Hinter der Burg haben sich 52 Schüler angemeldet, sie verfügt demnach über zwei Klassen. Die Grundschule Bennigsen registriert 44 Anmeldungen, die in zwei ersten Klassen unterrichtet werden könnten. 34 Anmeldungen gibt es an der Grundschule Hallermund in Eldagsen. Dort könnten zwei Klassen gebildet werden.

Nur neun Anmeldungen verzeichnet bisher die Grundschule Gestorf. Sie bleibt damit ein Sorgenkind: In der Vergangenheit wurde eine Zusammenlegung mit der Grundschule Bennigsen diskutiert. Laut Tegtmeyer sei der Fortbestand der Schule nicht in Gefahr, man werde an Kombi-Klassen festhalten – das heißt, erster und zweiter Jahrgang werden gemeinsam unterrichtet.

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