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Politiker sitzen in neun Unternehmen

Wasser, Strom – der Rat mischt mit

Springe (zett). Manch ein Politiker ärgert sich, wenn ihm zu viel Nähe zu einem Unternehmen nachgesagt wird. Doch manchmal ist eben jene Nähe offiziell gewünscht und abgesegnet: In neun Firmen und Einrichtungen werden auch in der neuen Wahlperiode wieder Springer Ratsvertreter entsandt. Wer die Aufgaben übernimmt, entscheidet der Rat am 10. November. Eine Übersicht.

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Calenberg-Grubenhagensche Landschaft: Ein historischer Verband, der einst die politischen Interessen verschiedener Gesellschaftsgruppen vertrat. Heute fördert er kulturelle und gemeinnützige Projekte. Springe ist als eine von 24 Calenberger Kommunen vertreten. CDU und SPD können als größte Fraktionen je einen Vertreter schicken.

Wasserbeschaffungsverband Mühlenbachtal: Kümmert sich um die Wasserversorgung in Altenhagen I sowie in Hachmühlen und Brullsen (beide Bad Münder). Springe stellt zwei von sechs ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern und Stellvertretern. Weil sie aus naheliegenden Gründen in Altenhagen I wohnen sollen, hat der Ortsrat Altenhagen in seiner Sitzung am 7. November Vorschlagsrecht. Außerdem schickt Springe zwei Mitglieder in die Verbandsversammlung.

Unterhaltungsverband 52 „Mittlere Leine“: Ist zuständig für die Unterhaltung von Gewässern zweiter Ordnung im Leine-Gebiet. Die Haller fließt bei Schloss Marienburg in die Leine. Die Stadt schickt als größerer Beitragszahler zwei Vertreter in die Verbandsversammlung.

Wasser- und Bodenverband Hiddestorf-Lüdersen: Hat die Aufgabe, die Gewässer und ihre Ufer bei Lüdersen zu unterhalten. Springe schickt ein Ratsmitglied in den Ausschuss.

Museumsverein: Zwei Ratsvertreter sitzen im Vorstand – einer benannt von der CDU, einer von der SPD.

Zweckverband Volkshochschule Calenberger Land: Drei Vertreter repräsentieren Springe in dem VHS-Verbund – unter ihnen der Bürgermeister.

Gas- und Wasserfachbeirat der Eon-Avacon: Wird bei Preiserhöhungen und anderen Maßnahmen angehört. Zuletzt waren sieben Ratsmitglieder dabei.

Stadtwerke: Neben Bürgermeister und Stellvertreter sitzen sechs Politiker im Aufsichtsrat: CDU und SPD haben ab sofort je zwei Sitze, Grüne und FDP/Freie Wähler je einen. Dazu kommt ein Vertreter für die Gesellschafterversammlung.

Kreissiedlungsgesellschaft: Hier muss der Rat einen Stimmführer für die Gesellschafterversammlung benennen. Im Aufsichtsrat der KSG sitzt außerdem Bürgermeister Jörg-Roger Hische.



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