weather-image
23°

Was in diesem Jahr in Springe teurer wird - ein Überblick

SPRINGE. Neues Jahr, neue Gebühren: In Springe steigen die Preise für Strom und Gas im gerade jungen Jahr 2019 an – und auch S-Bahnfahrer müssen sich auf einen Preisanstieg bei den Tickets einstellen.

Foto: Archiv/Helmbrecht
Mischer

Autor

Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Änderungen gibt es zudem bei der Höhe der Betreuungsgebühren. Stabil hingegen bleiben die Preise für Abwasser. Wir haben die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

Strom: Die Preise für all jene Stadtwerke-Kunden, die über die Grundversorgung Strom beziehen – die also keinen separaten Vertrag mit dem Energieversorger abgeschlossen haben, bleiben stabil. Änderungen gibt es allerdings bei allen darüber hinausgehenden Tarifen. Der Aufschlag liegt, je nach Produkt, zwischen 1,22 Cent und 2,16 Cent. Umgerechnet auf einen Verbrauch von 2500 Kilowattstunden pro Jahr wären das 33 Euro Mehrkosten. Als Grund für die Erhöhung nennen die Stadtwerke steigende Preise bei den Netzentgelten und für Öl, Kohle und Gas. Keine Preisänderung gibt es aktuell für Springer, die ihren Storm über Eon beziehen.

Auch bei der Erhöhung des Gaspreises reagiere man auf höhere Beschaffungskosten, betonen die Stadtwerke. Gaskunden müssen sich auf einen Anstieg von 0,35 Cent pro Kilowattstunde einstellen, bei einem Verbrauch von 15 000 Kilowattstunden pro Jahr macht das Mehrkosten in Höhe von 53 Euro.

Stabil bleiben in diesem Jahr die Wasserpreise – ab März übernehmen die Stadtwerke den Frischwasser-Vertrieb. Und auch die Abwassergebühr bleibt laut Stadtentwässerungschef Dieter Erdmann stabil – bis zum Jahr 2021. Für Niederschlagswasser sinkt der Preis in diesem Jahr sogar von 46 auf 37 Cent. Die jährliche Grundgebühr pro Zähler klettert allerdings von 7,56 Euro auf 8,02 Euro.

Pendler und Bahnfahrer müssen sich zudem auf einen Anstieg der Ticketpreise einstellen. Im Großraumverkehr Hannover sind die Preise im Schnitt um 2,25 Prozent angestiegen. Konkret teurer werden Einzel-, Sammel- und die Tagestickets. Sie kosten für drei Zonen jeweils 10 Cent mehr.

Und auch die Kosten für die Autoversicherung dürften bei vielen steigen: Die Versicherungswirtschaft hat die Regionalklassen geändert, viele Autofahrer in der Region dürften draufzahlen müssen, weil sie in diesem Jahr einer höheren Risikoklasse zugeordnet werden.

Wer sein Girokonto bei der Sparda-Bank Hannover führt, muss zudem ab sofort Kontoführungsgebühren zahlen. Für den Kontotyp „SpardaClassic“ verlangt die Bank 5 Euro pro Monat. In der Gebühr enthalten sind unter anderem kostenlose Überweisungen am Telefon und Automaten. Die Sparkasse Hannover und die Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen hatten bereits vorher Kontoführungsgebühren erhoben.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt