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Wallstraßenhof in Eldagsen: 2 Millionen für Wohnprojekt

Um das geplante Wohnprojekt Wallstraßenhöfe in Eldagsen Realität werden zu lassen, haben sich die Teilnehmer eines Treffens am Mittwochabend für die Gründung eines Vereins ausgesprochen. Der soll sich am 23. November konstituieren.

Haben die Vereinsgründung vorbereitet: Bernd Rokahr (von links), Renate Mahlert, Lisa Marie König, Peter Holzki und Hanss Ulrich Weber. Foto: Brinkmann-Thies

Autor:

Anne Brinkmann-Thies

Die Kosten für den Bau und den Kauf des Grundstücks könnten nach vorsichtigen Schätzungen bei mehr als zwei Millionen Euro liegen.

Rund 800 Quadratmeter Wohnfläche verteilt auf etwa 13 barrierefreie Wohnungen sollen auf dem Grundstück Wallstraße entstehen. Die Initiatoren Hans-Ulrich Weber und Architekt Peter Holzki machten deutlich, dass rund eine Millionen Euro von Privatleuten zusammenkommen müssen, um das Projekt zu realisieren. „Das ist die größte Hürde“, räumte Weber ein, gab sich aber zugleich zuversichtlich. Die ersten Hundertausender seien schon angekündigt. Für die verbleibende Finanzierungssumme würde ein Kredit aufgenommen werden können.

Der nun zu gründende Verein könne als Planer, Bauherr Vermieter für das Wohnprojekt auftreten. Wie berichtet, sollen die 13 Wohnungen sich in organisch runder Bauform in den alten Baumbestand auf dem Grundstück einfügen und gemeinsam mit einer gesondert geplanten Tagespflege zu einem Ensemble mit zwei Höfen werden.

Der Verein könne später auch genau das umsetzen, was die Idee des Wohnprojekts sei, nämlich die Förderung der Gemeinschaft, erklärte Weber. Er signalisierte, als Vorsitzender des zu gründenden Vereins zu kandidieren: „Ich werde mich nicht davonstehlen“. Eine sechsköpfige Gruppe rund um Weber und Holzki hatte noch vor dem Treffen mögliche Modelle zur Realisierung des Projektes wurden diskutiert.

Sie hatten sowohl die Bildung von Einzeleigentum nach dem Wohnungseigentumsgesetz als auch alternativ die Bildung von Gemeinschaftseigentum beraten. Favorisiert hatte die Gruppe das Gemeinschaftseigentum, weil die Vorzüge gegenüber Einzeleigentum und dem Bau durch einen Investor deutlich überwiegen. Dieses Gemeinschaftsmodell könne am einfachsten als Verein realisiert werden, machte Weber deutlich.

„Die Fahrpläne stehen, der Zug fährt los“, machte Architekt Holzki die Situation anschaulich. Bis er richtig Fahrt aufnehme, gebe es für Beteiligte und Interessenten aber noch viele Haltestellen zum Ein- und Aussteigen.

Die nächste wichtige Etappe für den Verein in Gründung ist der heutige Freitag – dann ist ein Treffen mit Bürgermeister Christian Springfeld geplant. Dabei wird es um einen möglichen Grundstückskauf von der Stadt gehen.



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