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Waldbad Altenhagen: Zu wenige Badegäste

ALTENHAGEN I. Es ging richtig gut los und dann ging es rapide bergab: So beschreibt Waldbad-Chef Klaus Meyer den Sommer. „Es war eine sehr schlechte Saison“, zieht Meyer Bilanz. Er rechnet mit noch weniger Besuchern als im vergangenen Jahr.

Für das Waldbad-Team fiel die Saison buchstäblich ins Wasser – die Einrichtung ist bereits seit Ende August geschlossen. FOTO: HELMBRECHT
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Bereits Ende August beendete das Waldbad die Saison. Nur in seltenen Ausnahmen entscheidet sich das Team spontan, noch nicht zu schließen. Doch auch in diesem Jahr hätte sich das nicht gelohnt, sagt Meyer. Der Grund: Das Wetter war schlicht und einfach zu schlecht. „In den letzten Tagen waren unter den Gästen nur noch sehr wenige mutige Kinder im Becken“, berichtet der Vorsitzende des Fördervereins.

Finanziell auffangen wollte der Vorstand die mangelnden Besucher mit dem großen Zeltfest zum 85. Bestehen des Waldbades. Und immerhin das scheint geglückt. „Mit dieser Veranstaltung waren wir sehr zufrieden“, betont er. Gleichzeitig könne dieses dreitägige Event nicht jedes Jahr wiederholt werden. „Das wäre ein riesen Aufwand.“

Dennoch will der Vorstand weiter an dem Konzept festhalten, mit den Veranstaltungen die fehlenden Badegäste zu kompensieren. Bereits im Juli zog Meyer eine schlechte Halbzeit-Bilanz. Man drehe nur noch Däumchen, fasste es der Waldbad-Chef kurz zusammen.

Zufrieden ist Meyer dagegen mit dem Verkauf der Dauerkarten. „Genau die helfen dem Waldbad.“ Und der Verkauf sei daher wichtiger als neue Mitglieder im Waldbadverein, so Meyer weiter.

Trotz der schlechten Saison muss das Waldbad finanziell investieren. „Da müssen wir ran, egal ob Geld in der Kasse ist oder nicht.“ Konkret geht es etwa um den Kauf einer neuen Beckenfolie, die dringend benötigt wird.

Doch damit nicht genug: Um zukunftsorientiert zu planen, sei es wichtig, mit der Anschaffung einer neuen Folie auch andere Baustellen im Bad zu berücksichtigen. Die Einrichtung hat weder eine Heizung noch eine Chloranlage oder Umwälzer – ein Dorn im Auge des Gesundheitsamtes, weiß Meyer. Daran müsse gearbeitet werden.



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