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Vorbereitungen für Rock am Deister laufen auf Hochtouren

VÖLKSEN. Noch noch wenige Tage, dann verwandelt sich der Völksener Festplatz in ein großes Festivalgelände: Rock am Deister geht am Sonnabend, 28. Juli, in die achte Auflage. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren. „Jetzt ist die richtig heiße Phase“, sagt Organisator Julian Baruth.

Mehrere Hundert Besucher feiern bei Rock am Deister in Völksen. FOTO: HELMBRECHT/ARCHIV
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Bereits Mittwochabend beginnt der Aufbau: Das Equipment muss abgeholt und die neue Beleuchtung installiert werden. „Wir haben beim Licht einiges geändert, um mehr Ambiente zu schaffen“, ergänzt Mitorganisator Mathias Molgedey.

Neu ist in diesem Jahr das Kinderprogramm. Die Pfadfinder aus Springe wollen für die Jüngsten erstmals ein großes Programm auf die Beine stellen: mit Schminken, Masken basteln und Riesen-Seifenblasen. Dafür wollen die Pfadfinder eine Jurte aufbauen, damit die Kinder ihren eigenen Bereich auf dem Gelände bekommen. Gleichzeitig soll der Strand-Bereich in diesem Jahr ausgeweitet werden: Dort können Besucher auf Liegen und im Sand der Musik lauschen. Auch die sommerlichen Temperaturen könnten am Sonnabend für Urlaubsstimmung sorgen. „Wenn das Wetter so bleibt, werden wir mit dem Preis der nicht alkoholischen Getränke deutlich heruntergehen“, kündigt Baruth an.

Damit die Besucher bei Temperaturen um die 30 Grad nicht in der Sonne schwitzen müssen, wollen die Organisatoren für mehr Schattenplätze auf dem Gelände sorgen. Und wer sich dann auf ein kühles Bier freut, kann dies ebenfalls tun. „Wir haben da noch einmal aufgestockt.“ Zudem haben die Planer die Sanitäranlagen erweitert, sodass keine langen Schlangen mehr vor den Toiletten entstehen, so Baruth. Das gesamte Gelände ist barrierefrei – und für Rollstuhlfahrer gibt es eine Behindertentoilette. Die Begleitperson darf zudem kostenlos das Festival besuchen.

Eine große Herausforderung sei in diesem Jahr das Sicherheitskonzept gewesen. Auch für Rock am Deister mussten die Regeln erstmals schriftlich festgehalten werden. „Wir haben das niedergeschrieben, was schon viele Jahre lang Praxis ist.“ Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung habe gut geklappt. „Und ein Konzept ist natürlich sehr sinnvoll und gibt uns auch Sicherheit.“

Die Karten für das Festival kosten allerdings in diesem Jahr 2 Euro mehr. „Man muss sagen, dass wir in den letzten Jahren einfach verdammt günstig gewesen sind.“ Jetzt habe der Verein die Preise anpassen müssen. „Auch die Kosten drumherum, etwa die der Getränke oder der Security sind gestiegen, und an Sicherheit wollen wir definitiv nicht sparen.“ Im Vergleich zu anderen Konzerten sei der Preis immer noch akzeptabel. „Immerhin sieht man hier sechs Bands an einem Tag.“ Dem gemeinnützigen Verein gehe darum, die Kosten zu decken und nicht darum, Gewinn zu machen, betont Baruth. Rund 750 feierten im vergangenen Jahr in Völksen – „wir rechnen mit ähnlichen Besucherzahlen in diesem Jahr, wenn es aber zu heiß wird, wäre das auch problematisch.“ Der Kartenvorverkauf sei ähnlich hoch wie im Vorjahr. „Und mit den Bands sind wir sogar noch attraktiver geworden.“ Bewährt haben sich etwa die beiden Bühnen. Auf einer kleineren Nebenbühne tritt „Hage und Chiara Bon“ auf, um während der Umbauphasen und des Soundchecks auf der Hauptbühne für Musik zu sorgen. Das hannoversche Duo spielt um 15.45, 19 und 20.45 Uhr.

Information

Karten für das Festival gibt es in der Geschäftsstelle der Neuen Deister-Zeitung, Bahnhofsstraße 18, und kosten im Vorverkauf 12 Euro; an der Abendkasse werden 15 Euro fällig. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre zahlen keinen Eintritt. Das Festival beginnt um 14 Uhr. Um 14.30 Uhr spielt Dense Objects. Emerson Prime tritt um 15 Uhr auf. Mouyé ist ab 16.30 Uhr zu hören, Wisecräcker folgt um 18 Uhr. Um 19.45 Uhr beginnt der Auftritt von Fréros. Eskalation will um 21.30 Uhr den Besuchern einheizen. Die Abschluss-Party beginnt um 23 Uhr.



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