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Volkszählung bei den Zimmermeistern im Wald

SPRINGE. Im Hallerbruch wird derzeit eifrig gezählt: Spezialisten der Firma Biodata aus Braunschweig erfassten im Auftrag des Forstamtes Saupark die für diesen Lebensraum spezialisierten Spechtarten wie Klein-, Mittel- und Grauspecht.

Zu den Spechtarten zählt auch der Mittelspecht.

Bislang gibt es keine systematische Erfassung der Vogelarten im Hallerbruch, obwohl dieses Gebiet sowohl Naturschutz- als auch Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) ist.

Spechte sind für Wälder mit naturnaher Waldbewirtschaftung hervorragende Indikatoren und Zielarten. „Wir wollen einen Istzustand erfassen, um zu sehen und zu bewerten, welche Schätze wir in diesem Gebiet vorweisen können und um weitere Entwicklungen entsprechend einschätzen zu können“, sagt Heiko Brede, der als Naturschutzförster die Erfassung betreut.

„Wir gehen davon aus, dass durch unseren Umgang mit dem Hallerbruch der Lebensraum besonders für die Spechtarten noch weiter verbessert wird und sind sehr gespannt auf das Ergebnis der Kartierung.“

Das FFH-Gebiet Hallerbruch ist 210 Hektar groß und wurde im Jahr 2003 an die Europäische Kommission gemeldet. Ziel ist es, mit den zu erhebenden Daten einen konkreten Beitrag für den Vogelartenschutz zu leisten.

Durch die Darstellung des Bestandes und des Erhaltungszustandes ist es einerseits möglich, frühzeitig negative Veränderungen zu erkennen. Andererseits kann der Erfolg bereits durchgeführter Maßnahmen zur Verbesserung des Gebietes dokumentiert werden.

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