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/ Übergabe erst im dritten Anlauf möglich

Völksen: Stadt übernimmt Pflegepatenschaft für „Hilligen Born“

VÖLKSEN. „Der unsichtbare Schatz“ – ein passenderes Motto hätte der Weltwassertag aus Sicht von Friederike Schwabe nicht haben können. Der Wasserverein Völksen nahm den Aktionstag zum Anlass, um die Pflegepatenschaft für den „Heiligen Brunnen“ an die Stadt zurückzugegeben.

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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite
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Mehr als 20 000 Euro und viel Arbeit waren nötig, um den „Hilligen Born“, der eine besondere Bedeutung für Völksen hat, herauszuputzen. Schwabe kann die Geschichte im Raffer erzählen: Im Jahr 2012 schlossen sich Engagierte zum „Wasserforum“ zusammen. Die Gartenregion fand die Idee, das dunkle Loch am Bohlweg in ein Schmuckstück zu verwandeln, so interessant, dass sie 11 400 Euro bereitstellte. 2000 Euro kamen vom Ortsrat, 7700 Euro spendeten Bürger.

Das Grundstück gehört der Stadt. Man habe gerne über mehrere Jahre die Pflege der Fläche übernommen, gebe sie aber jetzt auch gerne an die Stadt zurück, sagt Schwabe. Die fotogene Übergabe von Harke und Spaten musste allerdings insgesamt dreimal angesetzt werden: Der Termin wurde corona-bedingt immer wieder verschoben. Jetzt kam Bürgermeister Christian Springfeld nach Völksen und nahm die symbolischen Mini-Utensilien aus den Händen von Friederike Schwabe entgegen.

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Wasserverein bleibt aktiv

Schwabe freut sich, dass sich die Mitglieder künftig voll und ganz auf kleine Aktionen rund um die Quelle konzentrieren können. „Wir bleiben aktiv“, betont sie. Neue Mitstreiter seien willkommen – das frühere „Wasserforum“, das nun „Wasserverein“ heißt, ist mittlerweile auf drei Ehrenamtliche geschrumpft.

Dankbar ist der Verein der DRK-Kita, die den Heiligen Brunnen auch in diesem Jahr wieder zum Weltwassertag geschmückt hat. Und es sei toll zu sehen, wie vielen Völksenern das Wasser aus der artesischen Quelle schmeckt: Die Schöpfstelle sei beliebt, am Bohlweg würden regelmäßig Trinkflaschen befüllt.

Dass das Grundwasser generell weniger wird, sei an dieser Stelle nicht sichtbar, sagt Schwabe: Der „Hillige Born“, der wohl für die Entstehung und Entwicklung Völksens maßgeblich war, plätschert weiterhin gleichmäßig.




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