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Völksen: 400 Besucher mögen es eiskalt

VÖLKSEN. Knapp 400 Besucher genossen die kühle Schlitterpartie: Zur vierten Auflage von „Völksen eiskalt“ kamen zwar etwas weniger Gäste als erhofft, die Organisatoren waren dennoch zufrieden. Selten war das Wetter so passend wie jetzt.

Mit Schwung und Konzentration: Beim Eisstockschießen muss der Puck ins Ziel rutschen (Bild oben). Wer kalte Hände hat, kann sich in der Pfadfinder-Jurte aufwärmen (links) – oder gemeinsam mit Ballonkünstlerin Anika Gorisch lachen (rechts). Foto: SZAB

Autor:

PATRICIA SZABO

„Leider bleiben bei einem Schneetreiben aber auch Leute zuhause, die eigentlich gerne gekommen wären“, erklärte der Vorsitzende der ausrichtenden Werbe- und Interessengemeinschaft, Hannes Berger, im Nachgang. Die, die sich im Völksener Kirchgarten dennoch die Schneeflocken um die Nase wirbeln ließen, erlebten ein kleines, feines Dorffest.

Heike Heinemeyer von der Werbegemeinschaft, die sich um die Kuchentheke im Gemeindehaus kümmerte, begutachtete den Zulauf wohlwollend: „Wir hatten schon mal ein Jahr, wo es nicht so gut lief. Es ist immer vom Wetter abhängig“, weiß sie.

Die Aktionen kamen bei den Besuchern richtig gut an. „Eldagsen hat das Honigkuchen-Senffest, auch in Springe gibt es besondere verkaufsoffene Sonntage. Da haben wir uns gedacht, dass auch etwas für Völksen organisiert werden könnte“, erzählte Heinemeyer.

Jedes Mal biete die Werbegemeinschaft eine andere Attraktion an. Nach einer Rodel- und einer Schlittschuhbahn bildete in diesem Jahr eine Eisstockbahn das Herzstück der Veranstaltung. Ähnlich dem Curling hievten die Spieler die Eisstöcke auf die Bahn, um diese so präzise wie möglich in die Nähe des Zielfeldes zu befördern.

Für wohligen Schutz vor dem Schnee sorgte die Jurte der Pfadfinder, in der sich Besucher, an einer Feuerstelle aufwärmen und Stockbrot backen konnten.

Weil „Völksen Eiskalt“ dieses Mal empfindlich kalt und feucht ausfiel, musste die Clownin Anika Gorisch nach zwei Stunden in die warmen Räume des Gemeindehauses ausweichen. Geschickt verwandelte sie schlangenförmige Luftballons in alle erdenklichen Figuren: Tiere, Fabelwesen, Hüte. Mit ihren fantasievollen Kreationen zauberte sie leuchtende Kinderaugen.

Ebenfalls im Gemeindehaus hatte der Verein KliV – Kinder leben in Völksen – einen Maltisch und Kinderschminken aufgebaut. Um den Arbeitsaufwand bewältigen zu können, hatten die Werbetreibenden auch den Verein „Rock am Deister“ und den SC Völksen mit ins Boot geholt. Sie kümmerten sich um Kaltgetränke beziehungsweise Gegrilltes.

Den eher ungewöhnlichen Termin für eine Open-Air-Veranstaltung erklärte Berger einfach: „Im Februar ist wenig los.“ Konkurrenzveranstaltungen gebe es kaum. Noch wichtiger sei der Werbe- und Interessengemeinschaft aber, den Bürgern aus dem Ort etwas Besonderes zu bieten. „Das ist unser Grundgedanke.“

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Völksen eiskalt 2018
Quelle: Szabo
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