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Springer Quartett „Wait 4 it“ begeistert mehr als 150 Zuschauer in Völksen

Vier Stimmen füllen eine ganze Kirche

Völksen. „Wo der Pfeffer wächst“ – der Titel des Stücks war keine Aufforderung an das Publikum, wieder zu gehen. Ganz im Gegenteil, denn das, was die mehr als 150 Zuhörer in der Johanneskirche am Sonntagnachmittag von den vier jungen Gesangsartisten zu hören bekamen, war vom Feinsten.

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Autor:

Reinhold Krause

In der Reihe Konzerte im Kirchgarten brachten „Wait 4 it“ ohne instrumentalen Hintergrund, nur mit ihren Stimmen, Glanz in das Gotteshaus. Die Vier, das sind Lorenz Mahnke (Bass) Leona Bornemann (Alt) Sonja Sandig (Sopran) und Johannes Zieseniß (Tenor). Letzterer hat seine Wurzeln in Völksen, die anderen stammen aus der Springer Kernstadt. Somit war das Konzert, es war bereits das zweite in der Johanneskirche, für den A-Cappella-Chor ein Heimspiel. Die Gruppe gründete sich vor zwei Jahren – schon im Jugendchor Quilisma waren die vier Freunde gemeinsam aufgetreten. Dort erhielten sie auch ihre klassische Gesangsausbildung, die sie sich jetzt als kleine Formation zu Nutzen machen. Anfangs noch ein reines Amateur-Quartett, arbeiten die jungen Künstler seit dem Jahr 2012 semiprofessionell: Mehrere öffentliche Auftritte, Konzerte in der St.-Andreas-Kirche und im Otto-Hahn-Gymnasium oder auf dem Weihnachtsmarkt in Springe begleiten ihren Weg nach oben.

Vorläufiger Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens war die erfolgreiche Teilnahme am bundesweiten „A-Capideo- Contest 2012“, bei dem sie als Sieger hervorgingen. Ein Feuerwerk der guten Laune, gepaart mit der Lust am Gesang – das war es, was die Zuhörer fast von den Kirchenbänken riss. Jung, dynamisch und erfrischend unbekümmert, aber doch mit einer Portion Professionalität zeigte das Quartett einen Querschnitt durch die Welt der Pop- und Sakralmusik. „Besser geht’s nicht“ von Bakkushan oder „Tears in heaven“ von Eric Clapton – kaum einer der Zuhörer hätte je vermutet, wie gut sich die Texte dieser Songs ganz ohne Instrumente umsetzten lassen.

Die Sängerinnen und Sänger vor dem Altar haben es ihnen bewiesen. Lieder zum Träumen – bitte schön! „Feuerzeug“ von Basta war so eines. Mit „Engel“ von Maybebob ging es dann in die Pause. Mit Oliver Gies’ „Parkplatzregen“ zu Beginn des zweiten Konzertteils sollte allerdings nicht das trockene Wetter abgelöst werden. Die Färöer-Inseln waren der Hintergrund von „Gota“, das man bei geschlossenen Augen in sich aufnehmen sollte. „Ohrwurm“ von den Wise Guys war das Lied, was das ganze Konzert umschreiben könnte. Ohrwürmer waren sie alle, die 14 Titel, die diese aufstrebende Gesangskünstler den Gästen im Völksener Gotteshaus darboten.

Mit Blumen zum Abschied und einem nicht enden wollenden Riesenapplaus verabschiedeten sich die Künstler mit der Zugabe von „I’ll be there for you“ und hinterließen ein begeistertes Publikum. Der nächste Auftritt der jungen Gesangsgruppe ist am Sonntag, 10. November, um 16 Uhr beim Martinsmarkt in Springe auf dem Marktplatz.



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