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Gespräche über Altenhägener Schule

Verwaltung zieht Schließungsplan wieder zurück

Altenhagen I (zett). Kehrtwende in der Verwaltung: Der Beschlussvorschlag, in der die Verwaltung das Aus für die Grundschule Altenhagen I je nach Schülerzahlprognosen für das übernächste Schuljahr angekündigt hatte, ist vorerst vom Tisch. Das teilte gestern Bürgermeister Jörg-Roger Hische mit.


Die gemeinsame Sitzung von Schulausschuss und Ortsrat Altenhagen I in der kommenden Woche habe damit vor allem Informationscharakter, so Hische weiter; Beschlüsse sollen erst bei einer Sondersitzung im Juni fallen. Grund für den Rückzieher seien „wesentliche Sachstandsänderungen, die zum Zeitpunkt des Erstellens der Drucksache nicht bekannt waren“. Was genau sich geändert haben soll, dazu machte Hische keine Angaben.

Vom Tisch sei damit auch die zunächst angestrebte Außenstellenlösung. Stattdessen sollen die Altenhägener Einrichtung und die Grundschule am Ebersberg jetzt eine „Kooperationsvereinbarung“ beschließen. Zuvor hatte sich Hische in großer Runde über das Thema beraten – dabei waren die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Anette Henkels, ihre Stellvertreter Torsten Luhm und Elke Riegelmann, der Altenhägener CDU-Ratsherr Wilfred Nikolay, Jugendamtsleiterin Dagmar Wiese-Cordes und Schulleiterin Dorette Naumann. Die Springer Christdemokraten sprächen sich eindeutig „für einen Erhalt und die Stärkung des Schulstandortes Altenhagen aus“, so Henkels. Damit steht die CDU Seite an Seite mit ihren Rivalen von der örtlichen SPD.

SPD fordert mehr Lehrerstunden

Deren Fraktionsvorsitzende Katrin Kreipe sagte der NDZ, der Erhalt kleiner Grundschule stehe für die Sozialdemokraten im Mittelpunkt: „Wir fordern daher die Verwaltung auf, sich für zusätzliche Lehrerstunden an der Schule einzusetzen“, so Kreipe. Einen Tag vor der Schulausschusssitzung, die am Mittwoch, 13. Mai, um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus beginnt, kommen Stadt-, Landes-, Regions- und Elternvertreter in Hannover zusammen.



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