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Verwaltung legt Schul-Mängel-Liste vor

SPRINGE. Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und städtischen Schulen in Sachen Raumplanung läuft gut: Zu diesem Schluss jedenfalls kommt – die Verwaltung. Sobald alle Mängel erfasst sind, soll mit der Aufstellung eines Schulentwicklungsplanes begonnen werden.

Der Raum L16 im Otto-Hahn-Gymnasium wird nicht geteilt.
Mischer

Autor

Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Ausdrücklich ausgenommen von den Bemühungen der Verwaltung sind die Integrierte Gesamtschule (IGS) und die Grundschule Bennigsen, „da hier die beauftragten Architekturbüros entsprechend planen werden“. Ihnen möchte die Verwaltung offenbar nicht vorgreifen.

Mit den Schulleitungen der Grundschule am Ebersberg, der Grundschule Hinter der Burg und dem Otto-Hahn-Gymnasium laufen aber Gespräche über den künftigen Raumbedarf.

Grundschule am Ebersberg: Dort gibt es gleich zwei gute Nachrichten. Ein fehlender zweiter Rettungsweg, sowie fehlende Rampen wurden bereits nachgerüstet. Schulleiterin Yvonne Pape wünscht sich aber, dass neue Fach- oder Mehrzweckräume im Erdgeschoss gebaut werden. Und dass ein klar definierter Pausenhof geschaffen wird. Als Grund für den neuen Raumbedarf hat die Verwaltung ausgemacht, dass „besondere Situationen und schulische Erfordernisse und Anforderungen“ eingetreten seien. Dazu zählten „Ganztagsbetreuung, Inklusion und moderner Unterricht mit Internetnutzung“ die beim Bau des Gebäudes noch keine „maßgeblichen Faktoren“ gewesen seien. Weiterhin seien keine Gruppenräume vorhanden und „auch ausreichend Platz für den in der Grundschule stattfindenden Sprachförderunterricht gibt es nicht.“All diese Punkte sollen im Schulentwicklungsplan berücksichtigt werden, so die Verwaltung.

Grundschule Hinter der Burg: Als Optimierung empfiehlt die Verwaltung dort eine „wettergeschützte Anbindung des Hortes“. Allerdings werde diese Maßnahme von der Schulleitung und Verwaltung nicht als „notwendig angesehen, da sich die Räume des Hortes keine zehn Meter entfernt vom Hintereingang des Schulgebäudes befänden. Während der nächsten Schulvorstandssitzung soll das Thema noch einmal auf die Tagesordnung.

Otto-Hahn-Gymnasium: Die Leitung des OHG ist, wie die Stadtverwaltung, der Meinung, dass ein Pavillon abgerissen werden muss. Begründung: „Da er abgängig ist“ – also kaputt. Derzeit sind darin aber acht Klassenräume und ein Lehrerzimmer untergebracht. Und die fänden im Hauptgebäude nur bedingt Platz. Vier Unterrichtsräume könnten darin geschaffen werden. Einer Teilung des Raumes L16 erteilt die Schulleitung indes eine klare Absage – „da dies der einzige Raum im Gebäude ist, in dem die Abiturarbeiten geschrieben werden können“. Auch eine Schließung der Lehrküche sei „nicht umsetzbar, da im Rahmen von Inklusion Hauswirtschaftsunterricht zu geben ist“. Unterm Strich fehlten demnach also vier Räume. Derzeit spricht das Hochbauamt mit der Schulleitung über mögliche Lösungen.

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Da steht für die Schulausschuss-Mitglieder heute viel auf der Agenda: Etwa die Wahl eines stellvertretenden Ausschusschefs, Kulturfördermittel für den Hermannshof oder der Medienentwicklungsplan. Beginn ist um 18 Uhr in der Aula der Grundschule Hinter der Burg.



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