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Verwaltung bezeichnet K 216 als besonders gefährlich

VÖLKSEN/GESTORF.Vier Tage nach dem tödlichen Fahrradunfall auf der Kreisstraße 216 zwischen Völksen und Gestorf wird klar, dass die Verwaltung den Abschnitt als regelrechten Unfallschwerpunkt betrachtet. In der kommenden Woche befasst sich die Unfallkommission deshalb mit dem Thema.

Am Dienstag kam es auf der K 216 zu einem tödlichen Unfall. Foto: Herrmann
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

VÖLKSEN/GESTORF. Vier Tage nach dem tödlichen Fahrradunfall auf der Kreisstraße 216 zwischen Völksen und Gestorf wird klar, dass die Verwaltung den Abschnitt als regelrechten Unfallschwerpunkt betrachtet. In der kommenden Woche befasst sich die Unfallkommission deshalb mit dem Thema. Das Treffen war bereits vor dem Unfall geplant.

„Es ist wahrscheinlich, dass an der Abzweigung nach Mittelrode ein Überholverbot eingerichtet wird“, sagt Werner Mosch, der für die Stadt bei der Begehung durch die Unfallkommission dabei sein wird. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern der Kommune, der Region, der Verkehrsbehörde bei der Region und der Polizei. Laut Mosch haben ihn Bürger, die regelmäßig auf der Strecke unterwegs sind, mehrfach auf riskante Situationen im Bereich der Abzweigung hingewiesen. Zuletzt wurde dort ein Tempolimit eingerichtet.

Die 72-jährige Radfahrerin, die keine 1000 Meter nach der Einmündung zur Kreisstraße 215 nach Mittelrode ums Leben gekommen war, kann das nicht mehr retten. Womöglich können künftige Unfälle vermieden werden. „Diese Kreuzung ist für den Verkehr von allen Seiten brandgefährlich“, heißt es etwa auf der Seite des städtischen Mängelmelders. Wer abbiegen wolle, werde übersehen oder von Geradeausfahrenden ignoriert, heißt es da. Mosch glaubt, dass ein Überholverbot brenzlige Situationen verhindern helfe. Den Bau einer Ampel vor der Abzweigung hält er für nicht realistisch. Unter anderem müssten dort auch Stromkabel verlegt werden, die Kosten für den Ampelbau wären also überdurchschnittlich hoch.



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