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Uhr, Glocken, Brunnen: Reparaturfall Innenstadt

SPRINGE. Politik und Stadtverwaltung machen sich seit Jahren Gedanken darüber, wie die Innenstadt für Springer und Springe-Besucher attraktiver gemacht werden kann.

Plätschert nicht mehr: Der Hallerbrunnen ist für Kinder ein regelrechter Magnet und für Besucher ein Hingucker. Doch ohne Wasser erweist er sich eher als Stein-Anhäufung mit unbekanntem Zweck. FOTO: MISCHER
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Sandra Hermes Redakteurin zur Autorenseite

Passiert ist auch schon was: Ein Einzelhandelskonzept soll den City-Handel stärken, die Blumenpracht in den Kübeln wurde aufgehübscht und der Rotary-Club hat einen QR-Rundgang auf den Spuren der städtischen Attraktionen erstellt. Andere Sehenswürdigkeiten sind schon seit Wochen kaputt. Eine Bestandsaufnahme.

Es bimmelt nicht mehr am Glockenturm: „Wir arbeiten aktuell mit einer Firma aus Passau zusammen, die sich auf Glockentechnik spezialisiert hat“, weiß Hartmut Wienke von der Stadt Springe. Im Glockenturm sei ein uralter Mini-Computer eingebaut, der die Lieder abspiele, „allerdings ist der Computer defekt“. Darum müssten die sogenannten Liederbausteine nun nach Passau geschickt werden, damit sie in ein neues Steuerungssystem integriert werden.

„Ziel ist es, dass wir die Glockenmusik nach der Installation auch von außen programmieren können und die Stadt nicht jedes Mal den ganzen Turm einzäunen muss, wenn Reparaturen oder Ähnliches anstehen“, sagt Wienke. Kostenpunkt: 5000 Euro. Bis der Glockenturm wieder Töne von sich gibt, dauert es noch. „Zwei, drei Monate“, meint der Stadtmitarbeiter.

Aber nicht nur die Glocken machen Probleme, auch die Uhren hoch oben am Turm funktionieren nicht. „Eine von zwei Uhren ist schon eine ganze Weile defekt“, sagt Wienke. Die Zeitanzeiger seien miteinander mechanisch gekoppelt, was die Reparatur erschwere. „Es gibt nicht viele Firmen, die ein solches Modell oder Ersatzteile liefern können.“ Immerhin müsse die Ersatzuhr auch für außen geeignet sein. „Vielleicht installieren wir auch ein anderes Uhrenwerk, das nicht mehr miteinander verbunden ist.“ Eine Entscheidung stehe noch nicht fest, daher kann Wienke noch keine Kosten benennen. „Nur so viel, bis die Uhrzeit wieder stimmt, vergehen bestimmt noch ein oder zwei Monate.“

Und auch die Brunnen sind außer Betrieb, betroffen ist sowohl der Hallerbrunnen als auch der Springe-Brunnen. Letzter wurde erst vor vier Jahren eingeweiht, Kostenpunkt fast 100 000 Euro. Zuständig für den Erhalt ist das Tiefbauamt. Dort ist den Mitarbeitern kein Problem bekannt. „Aktuell wurde uns noch nichts gemeldet, wir können aber nicht überall in Springe Augen und Ohren haben“, sagt Mitarbeiter Horst Doerrie. Eine Störung gab es aber vor vier Wochen. „Die wurde aber behoben.“shrm/sah/rtm



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