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Tränenreicher Abschied von Monika Wolters

SPRINGE. Sie konnte ihre Tränen beim Abschied nicht zurückhalten, die ehemalige Leiterin des St.-Andreas-Kindergartens: Monika Wolters. 26 Jahre lang hat sie sich immerzu für das Wohl des Kindergartens gekümmert.

Die Kinder bedanken sich bei Monika Wolters (l.). FOTO: KRAUSE

Autor:

Reinhold Krause

Mehr als 240 Kinder hat sie in dieser Zeit betreut, nun ist Schluss. Die große Beliebtheit der Kindergartenleiterin ließ sich auch anhand der Zahl der Gottesdienstbesucher ablesen. Gut 250 Personen, unter ihnen erstaunlich viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, wollte sie im Rahmen eines Festgottesdienstes in ihren vollverdienten Ruhestand verabschieden.

„Kinder sind wie kleine Sonnen, die auf wundersame Weise Wärme, Glück und Licht in unser Leben bringen!“ Unter dieser Maxime von Kortini Diapari-Ongider hatte sie ihr langes Wirken zum Wohle der ihr anvertrauten Kinder gestellt. Die Lobeshymnen rissen nicht ab. Kinder, die aktuell den Kindergarten besuchen, begleiteten sie auf dem Weg in die Kirche.

Pastor Klaus Fröhlich sprach von vielen kleinen Engeln, die sie tagein tagaus umgaben. Die kleinen Engel sangen mit der Gemeinde zusammen „Gottes Liebe ist so wunderbar“, sie hoben ihre Hände in den Himmel und formten anschließend die Rundungen einer Erdkugel.

Dann kam Bewegung in die Gemeinde. Rechts, links und aus der Mitte des Gotteshauses standen Kirchenbesucher auf, um zuvor erhaltene Kugeln und kleine Baumscheiben auf einer Schnur aufzureihen. „Jede Kugel oder Baumscheibe soll eine Erinnerung darstellen“, sagte Fröhlich. Monika Wolters saß mit ihrem Ehemann, ihrer Tochter und ihrem Enkel in vorderster Reihe und verfolgte diese schöne, ungeahnte Geste. Pastor Fröhlich überreichte ihr dann auch die „Kette der Erinnerungen“. Tränen standen Moni Wolters in den Augen.

Mit Gesang, kleinen Knalleffekten, Konfetti gefüllten Tüten, Bildern oder einer großen Kräuterspirale verabschiedeten sich ihre Weggefährten. Als begeisterte Hobbyköchin wurde sie zudem mit dem silbernen Rührbesen ausgezeichnet.

Die Lücke, die Wolters hinterlässt, ist noch nicht gefüllt. „Wir sind gerade intern auf der Suche nach einer Nachfolgerin“, sagte Pastor Fröhlich. Sollte man hier keine geeigneten Bewerberin finden, „so werden wir die Stelle öffentlich ausschreiben“.



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