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Elektro-Arbeiten starten am kommenden Montag / Drei Wochen Schließung ab 2. Juli

Tiefgarage: Renovierung kostet 40 000 Euro

Springe (zett). Die gute Nachricht: Die lang ersehnte Renovierung der Tiefgarage am Nordwall soll am Montag endlich starten. Die schlechte Nachricht: Das Projekt wird erheblich teurer als erwartet – die Stadtverwaltung rechnet inzwischen mit Kosten von rund 40 000 Euro.

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Das Geld soll aus dem laufenden Baubudget der Stadt bestritten werden. Los geht es am kommenden Montag zunächst mit den Elektroarbeiten. Dann soll in der düsteren Garage zusätzliche Beleuchtung installiert werden. „Das dauert ungefähr drei oder vier Tage“ schätzt Fachdienstleiter Reinhard Borchardt. In diesem Zeitraum soll die Anlage komplett nutzbar bleiben. „Es werden höchstens zwei oder drei Stellplätze gesperrt, an denen gerade gearbeitet wird.“

Das größere Vorhaben beginnt dann eine Woche später: Ab Montag, 2. Juli, sollen Wände und Decke hell gestrichen werden, um der Tiefgarage ein freundlicheres Aussehen zu verschaffen. Gleichzeitig geht es darum, die über die Jahre angehäuften Schmierereien und Graffiti zu überdecken.

Für die Malerarbeiten hat Borchardt etwa drei Wochen veranschlagt. In dieser Zeit wird die Tiefgarage für den öffentlichen Verkehr komplett gesperrt. Ein Umstand, der insbesondere freitags während der Marktzeit für Probleme sorgen dürfte. Dann ist die Parkpalette besonders stark ausgelastet.

Die privaten Stellplätze im hinteren Bereich der Anlage sollen jedoch ständig erreichbar sein. Man habe entsprechende Absprachen mit den Nutzern und Verwaltern getroffen, so Borchardt. Einen speziellen Anti-Graffiti-Anstrich gibt es übrigens nicht für die Tiefgarage: „Was wir benutzen, ist strapazierfähig – aber Graffiti saugt sich durch fast jede Farbe.“ Immerhin: Die unteren 50 Zentimeter jeder Wand werden mit abwaschbarer Latexfarbe gegen Auspuffdreck geschützt. „Das ist alles letztendlich auch eine Kostenfrage“, sagt Borchardt.

Und da hat die Stadt ohnehin schon kräftig draufgesattelt: Etwa 40 000 Euro könnte das Projekt kosten, mehr als die ersten Schätzungen vor ein paar Monaten: „Die Arbeiten werden aufwändiger als gedacht“, erklärt Borchardt, „es gibt einfach sehr viel zu tun.“

Der Fachdienstleiter schätzt, dass die Tiefgarage aus den späten 70er-Jahren stammt – und dass seitdem wahrscheinlich nicht mehr viel in das Gebäude investiert wurde. Ausgelöst hatte die jetzt geplante Renovierung Kritik aus den Reihen der Werbegemeinschaft „WIR“. Vorsitzender Erhardt Bormann hatte im vergangenen Jahr von einem „echten Schandfleck“ gesprochen. Der Kritik schloss sich danach auch der Ortsrat an – und sagte eine Spende zu.



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