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Für Walderneuerungen muss der Kartierer auch in Alvesrode graben und die Bodenverhältnisse erforschen

Thomas Jensen und die tiefen Löcher im Mauerpark

Alvesrode. Der Mauerpark wird durchlöchert. Seit gestern legt Standortkartierer Thomas Jensen vom Niedersächsischen Forstplanungsamt Wolfenbüttel mit einem Bagger ein etwa 300 mal 300 Meter dichtes Netz sogenannter „Bodeneinschläge“ an. Die bis zu drei Meter tiefen Gruben links und rechts der Wege sollen Aufschluss über die geologischen Verhältnisse des Bodens geben.

Thomas Jensen in der Grube: Der Kartierer ermittelt die Bodenver

Einige der Gruben sollen über längere Zeit geöffnet bleiben. Dieses Netz will Jensen in einem zweiten Arbeitsgang mithilfe eines Bohrers verdichten, um auch örtliche Standortunterschiede erfassen zu können. Am Ende des Prozesses soll eine landeseinheitliche Beschreibung der verschiedenen Waldstandorte nach Wasserhaushalt, Nährstoffversorgung und Bodenlagerung stehen, die als Grundlage für die Planung und Baumartenwahl bei Walderneuerungen dient.

Das Programm zur „Langfristigen Ökologischen Wald-Entwicklung“ – kurz und kreativ „Löwe“ genannt – wurde 1991 von der Landesregierung beschlossen und 2007 konkretisiert. Kern sind 13 Grundsätze, die die Bewirtschaftung der Niedersächsischen Landesforsten nach ökologischen Gesichtspunkten ausrichten sollen.

Die neue Standortkartierung wird an Stelle des alten Werkes aus der Zeit von 1948 bis 1969 treten. Die Arbeiten für das Forstamt Saupark sollen bis Herbst andauern.



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