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Sturmbilanz am Deister: Wenig Schäden

SPRINGE/ELDAGSEN. Sturm „Friederike“ hat deutlich weniger Schäden im Deister verursacht als Orkan „Kyrill“ vor zehn Jahren. Diese erste Bilanz zieht Forstamtschef Christian Boele-Keimer nach einer Bestandsaufnahme.

Einzelne umgestürzte Bäume hat es im Bereich des Forstamtes Saupark zwar gegeben, große Flächenwürfe aber nicht. FOTO: LANDESFORSTEN
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

So habe der Sturm keine große Baumgruppe zerstört, lediglich auf zwei kleineren Einzelflächen seien Bäume umgestürzt, ansonsten seien nur einzelne Bäume umgekippt. „Die Waldwege sind jetzt wieder weitgehend sicher, der Wald darf wieder betreten werden“, sagt der Leiter des Forstamtes Saupark.

Und bittet zugleich um Verständnis dafür, dass Wanderwege durch den Deister unter Umständen matschig und feucht sind.

Das sei einerseits dem Wetter geschuldet und andererseits der Tatsache, dass die Schäden trotz der hohen Temperaturen so rasch wie möglich aufgearbeitet werden müssten. „Wir bitten um Verständnis dafür.“ Für Wanderer und Spaziergänger gelte nach wie vor, dass sie im Wald vorsichtig sein sollten, sagt Boele-Keimer. Immerhin könnten wenige Bäume noch unter Spannung stehen und somit Gefahren für Wanderer bergen. „Die müssen raus, deshalb müssen wir die Wege nutzen“, erläutert der Forst-Experte.

Und hofft darauf, dass es im Februar und März noch einige trockene Frostperioden geben wird – immerhin muss während der Zeit auch die normale Holz-Ernte gestemmt werden – im Idealfall.

Für Forstwirte und Revierförster bedeuten die Sturmschäden nun Mehrarbeit. „Dabei haben aber die Arbeitssicherheit und der Bodenschutz oberste Priorität“, versichert Boele-Keimer.

Die größten Schäden hat „Friederike“ in Niedersachsen im Bereich von Solling und Harz verursacht.

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